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15. März 2010 Schmidtie Keine Kommentare

Wow, es gibt mal wieder einen Artikel auf meinem Blog ;)

Kennt ihr das auch? Diese PKW-Schleicher auf der Autobahn … die manchmal sogar punktgenau nur 100 km/h fahren? Das sind dann die, die auf einer zweispurigen Autobahn mit 101 km/h einen Truck versuchen zu überholen. Man, die nerven vielleicht!

Aber das ich mal mit 90 – 100 km/h auf der Mittelspur einer dreispurigen Autobahn fahrend fast alle anderen Verkehrsteilnehmer überhole und auf der linken Spur gar kein Auto fährt, das war gestern Abend ungewöhnlich.

Allerdings gab es auch einen recht plausiblen Grund: Ein Schneesturm in der Nacht. Die gesamte Autobahn war irgendwie zugeschneit und der Wind schob den dichten Schneeregen so gegen Deine Frontscheibe, dass Du quasi nichts gesehen hast. Dichter Nebel ist auch nicht schlimmer. So was habe ich ja schon lange nicht mehr live erlebt.

Du sitzt am Steuer und verkrampfst Dich total, weil Du versuchst die Spurmarkierungen zu erkennen. In Teilabschnitten war ich auch in Gänze alleine und habe kaum erkannt, ob die Autobahn hier noch geradeaus verläuft, oder gerade eine Kurve kommt. Da bin ich dann auch nur maximal 80 km/h gefahren. Ging einfach nicht anders.

Komisch war auch die Situation, in der ich mich wunderte, dass die Autobahn plötzlich nur noch zweispurig war und ich das nicht mitbekommen hatte. Konnte ich auch nicht. Sie war immer noch dreispurig. Nur dadurch, das auf der linken Spur wirklich niemand gefahren ist und diese dann richtig einschneien konnte, andererseits es aber eben stock finster war und der Schneeregen ziemlich dicht, konnte man den genauen linken Rand der gesamten Autobahn nur sehr schwer erkennen.

Egal, wir sind unfallfrei nach Hause gekommen. Spektakuläres gab es im Grunde nicht, außer das mir der Gedanke kam „na hier möchtest jetzt aber keine Panne haben“ und just nächsten Augenblick auf dem Standstreifen ein Polizeiwagen mit scheinbar einer Panne stand.

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Schlitten fahren …

11. Januar 2010 Schmidtie Keine Kommentare

… macht Spaß. Vor allem dann, wenn endlich mal wieder richtig viel und richtig lange Schnee in Berlin liegt und man eine kleine Tochter hat, die das nicht nur gerade kennenlernt sondern auch zu mögen scheint.

… macht keinen Spaß. Vor allem dann, wenn der Schlitten so groß ist wie ein Auto und man eigentlich bei gemäßigter Geschwindigkeit an einer roten Ampel halten wollte, dummerweise aber darüber hinweg direkt auf Straßenbahnschienen rutscht (und dank ABS sowieso das Gefühl hat, das Auto wird schneller als langsamer). Gut nur, wenn man irgendwann zum stehen kommt, das Auto dann zurücksetzen kann und erst DANACH die Straßenbahnen kommen (aus beiden Richtungen natürlich!).

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Kindermund (1)

8. Januar 2010 Schmidtie Keine Kommentare

Wow, nach 2 1/2 Monaten mal wieder ein Artikel?

Ja, denn ich habe unseren Blog noch nicht aufgegeben. Warum er nicht mehr befüllt wurde, hatte ich schon geschrieben. Und wenn ich mir meine Neujahrsvorhaben so anschaue, dann wird sich eventuell auch nicht viel ändern. Eventuell bekomme ich es aber hin mal ab und zu wenigstens einen kurzen Artikel online zu stellen. Die vergangenen Monate werde ich aber vermutlich nicht aufarbeiten (obwohl Xenias 2. Geburtstag und ihr erstes richtiges Weihnachten war).

Die sprachliche Entwicklung unserer Kleinen geht immer schneller und besser voran. Ganze Sätze (auch wenn der Satzbau natürlich noch stark ausbaufähig ist) werden von ihr immer mehr versucht. So ist es klar, das sich ab jetzt auch sicher öfter lustige Begebenheiten entwickeln werden.

So auch diese Woche nach einem Einkauf. Wir stehen an unserem Auto und wollen es beladen … Xenia sitzt noch im Einkaufswagen und beobachten das Geschehen drum herum:

Xenia (X): Oh, da ein Hatze!
Wir (W): Was hast Du gesehen?

X: Hatze.
W: Ein Hase?

X: Nein, Hatze.
W: Ach so, eine Katze!

X: NEIN … EIN HUND!

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Kleines ganz Groß: Die Foto-Leinwand Aktion

30. Oktober 2009 Schmidtie Keine Kommentare

DruckHatte ich schon erwähnt das ich ein neues Hobby habe? Das Fotografieren? Ich glaube, ich erwähnte es in meinem letzten Artikel.

Für sehr begabt habe ich mich noch nie gehalten … aber das Interesse war schon immer groß. Meine erste (damals noch analoge) Kamera war demzufolge ein kleines Technikwunderwerk. Gut, ich gebe zu das es “nur” eine Kompaktkamera war, das lag aber auch eher am kleinen Budget welches mir zur Verfügung stand.

Geknipst hatte ich damals richtig viel. Auf einer Klassenfahrt von einer Woche habe ich mal 10 Filme à 36 Bilder verknipst. Die meisten waren … nun ja, reden wir lieber nicht darüber. Dennoch, es sind immer mehr geworden … zum Teil so viele, das ich die Fotos nicht mehr in Fotomappen oder Alben sortierte sondern letztendlich nur noch in einem Schubfach gesammelt hatte.

Auf digital bin ich erst 2002 umgestiegen. Lag auch am Kleingeld :)

Damals habe ich mir mal so richtig ne Birne gemacht (dachte ich jedenfalls). Testberichte über Testberichte studierte ich … und bin dann bei der Fujifilm FinePix S602 Zoom gelandet. In meinen Augen schon eine kleine Profikamera … denn nebst Automatik hatte ich hier bereits die Möglichkeit, über manuelle Programme, die Belichtungszeit und die Blende einzustellen. Und damit ich überhaupt wusste was das heißt und was es bedeutet, wurden auch gleich zwei Fachbücher dazu gekauft.

So viel ich auch herum experimentierte, ich habe schlicht kein ordentliches Foto damit hinbekommen, schnell gefrusstet aufgegeben und die Kamera bis zu diesem Jahr als normale Automatik-Kamera genutzt. Mit der Zeit wurde das Interesse auch immer weniger und damit die Anzahl an Fotos. Und dann wurde meine Frau schwanger …

Ich denke, jeder kennt die Fotos von Anne Geddes. Man mag zwar bei dem einen oder anderen Motiv darüber streiten, ob es für die fotografierten Babys angenehm war, aber die meisten Bilder sind einfach zuckersüß. Sofort kam der Wunsch auf, das Hobby Fotografieren wieder aufleben zu lassen um von meiner Kleinen wunderschöne Fotos machen zu können. Der Wunsch nach einer digitalen Spiegelreflexkamera war geboren.

Es blieb aber auch nur ein Wunsch. Nebst einem Umzug war ein Kinderzimmer auszustatten und ein wenig Geld für die Elternzeit zurück zu legen. Eine Spiegelreflexkamera war einfach nicht drin.

Zum Glück kam 2 Tage nach der Geburt eine professionelle Fotografin ins Krankenhaus. Bei einer Fotossession sind wirklich süße Bilder unserer Kleinen entstanden. Und eines dieser Fotos hätte ich gerne auf eine große Leinwand gehabt. Bei damals 100 Euro für die Leinwand war das aber einfach nicht drin. So blieb auch dieser Wunsch eben einfach nur ein Wunsch.

Wunsch Nummer 1 habe ich mir ja mittlerweile erfüllen können … eine Nikon D90 ist bei uns eingezogen. Etliche Fotos sind bereits entstanden (knapp 2000) … etliche davon nichts geworden … einige wenige aber durchaus brauchbar. Was liegt also näher als sich nun auch Wunsch Nummer 2 zu erfüllen … ein Foto auf Leinwand.

Und als ob sie Gedanken lesen konnte, schickte Kati von sonic grape gestern eine eMail mit einer besonderen Aktion von posterXXL herum. Ich darf den Service von posterXXL testen und ein Wunschbild in der Größe 40×30 auf Leinwand drucken lassen. Das finde ich super cool! Das Motiv steht auch schon fest: meine Tochter. Ich muss nur noch aus den knapp 1500 Bildern das Richtige finden :D Gar nicht so einfach. Sobald ich es aber gefunden haben und den Service testen konnte, werde ich über das Ergebnis berichten.

Übrigens, posterXXL bietet gerade eine Aktion zum Testen des Service an. Eine 20×30 Foto-Leinwand für 9,99 €! Einfach HIER klicken und zugreifen. Wer noch ein paar Infos zum Unternehmen haben will, kann einfach mal auf das obige Logo von posterXXL klicken.

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Pause oder Aufgabe?

12. Oktober 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Hach menno … nun ist mein letzter Artikel schon wieder 1 Monat alt und hier herrscht “Still ruht der See”.

Dabei hätte ich durchaus Themen um täglich einen Artikel zu schreiben! Aber irgendwie packe ich das nicht.

Ich habe seit kurzem ein neues Hobby: Fotografieren. Die Blogs die ich lese, die Bilder die da zum Teil gepostet werden und die Tatsache, das ich selber gerne fotografiere, haben mich dann dazu gebracht meine mittlerweile 7 Jahre alte Fujifilm FinePix S602 Zoom zu ersetzen und mich endlich dem Thema so zu widmen, wie ich es schon damals wollte.

Eine Nikon D90 ist es geworden. Ich gebe ja zu, dass es nicht gerade eine Einsteigerkamera ist, aber nach wirklich langer Recherche ist diese Kamera dann ein guter Kompromiss aus Funktionalität und Preis (aus meiner Sicht jedenfalls). Und seit dem (ist jetzt knapp 1 Monat her) habe ich weit über 1000 Fotos geschossen. Klar, die meisten sind Schrott, es sind aber auch ein paar brauchbare Stücke bei.

Letztendlich übe ich ja noch. Ich habe den letzten Monat meine Physik- bzw. Optikkenntnisse aus der Schule aufgefrischt, die technischen Details der Kamera studiert, mit allem experimentiert und mich mit Fotonachbearbeitung beschäftigt. Und das frisst Zeit. Die abendlichen 1-2 Stunden (und mehr sind es nicht) die mir dafür zur Verfügung stehen (den Rest des Tages will der Arbeitgeber und meine Tochter was von mir) nutze ich zu 100% nur dafür.

Wann also sollte ich da noch Zeit zum Schreiben von Blogartikeln haben? Ich denke, die Zeit wäre erst wieder da, wenn meine Kleine etwas älter ist und auch mal selbständig oder mit Freunden zusammen spielt. Im Moment verlangt sie (zu Recht) aber noch volle Aufmerksamkeit.

Tja, und nun überlege ich wie es mit dem Blog weitergehen soll. Einerseits war es ja als Tagebuch gedacht, welches vorrangig die Entwicklung meiner Tochter dokumentiert … und die ist ja noch voll im Gange. Andererseits komme ich ja gerade eben nicht dazu zu schreiben … und sich später an alte Sachen zu erinnern und nachträglich zu dokumentieren wird um so schwieriger, umso länger die entsprechenden Ereignisse her sind.

Mhhh … wat mach ick nu … ???

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Suchbegriffe VI

3. September 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Hier nun wieder ein Auszug von Suchbegriffen aus dem August, die auf meine Seite geführt haben:

  • wangen polypen
    Gibt es sowas wirklich? Also ich meine Polypen an / in / um Wangen?
  • silvester wir haben das wohnzimmer ausgeräumt
    Nun ja, aufgefräumt wäre sicher schöner (wobei das Silvester bestimmt keiner macht) aber ausgeräumt hat auch was … kann man im neuen Jahr gleich richtig gut shoppen gehen und mit der Neugestaltung des Wohnzimmers anfangen. Insofern ist das eine niedliche Idee und ein super Partymotto :) .Blöd ist es eigentlich nur dann, wenn ihr Diebe wart die das Wohnzimmer “ausgeräumt” haben!
  • termin mehrmals vergessen arzt schickt rechnung
    Oh, das ist sicher herb … und in wie weit das rechtens ist, kann ich nicht beurteilen. Allerdings kann ich den Arzt auch gut verstehen!
  • mein mann muß windeln tragen und
    als erwachsener mit windeln herumlaufen und
    kostenlose windel proben für erwachsene und
    frauen die gern windeln tragen
    Also. 1.) ist tragisch … ich wünsche niemanden (auch Frauen nicht) als Erwachsener in Windeln rumlaufen zu müssen, aber wenn das sein muss, dann ist 2.) sicher eine gute Methode um sich erst mal über das Internet zu informieren wie, was und in welchen Größen es sowas gibt. Aber selbst wenn man sich derartig informiert hat, kann man in den Apotheken 3.) sicher zum testen bekommen.Aber was reizt einen an 4.  :o ? Sollte es wirklich Frauen geben die das “gerne” tragen? Und Männer die dann eventuell darauf stehen? Gibt es in dieser kaputten und manchmal zu perversen Welt bestimmt :straight: !
  • schreikrampf im schlaf
    Das stelle ich mir nicht wirklich gut vor … vor allem wenn man als Partner daneben liegt :sleep: .
  • ich bin eine büroschlampe
    Ich bin verblüft. Hatte ich mich in meinem Blog tatsächlich mal geoutet das ich auch eine bin? Wobei das hier auch mehrdeutig gesehen werden kann :wink:
  • extrem behaarte frau für heirat gesucht und
    suche frau starkbehaart heiraten
    Wieso und warum listet eine Suchmaschine bei solchen Suchbegriffen meine Page auf?

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Fremdsprache

2. September 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Jeder weiß: Kinder lernen und begreifen am schnellsten … die meisten zumindest. Der kleine Kopf bzw. das kleine Gehirn sind ja auch darauf ausgelegt. Immerhin lernen sie erst die Welt so richtig kennen. Alles das, was wir als (V)Erwachsene für alltäglich halten und schon gar nicht mehr beachten, ist für ein Kind etwas zum beobachten, staunen und lernen.

Gerade diese Aufnahmefähigkeit führt auch dazu, dass einige davon überzeugt sind mit kleinen Kindern bereits Fremdsprachen zu lernen.

Es gibt zweisprachige Familien, bei denen das Kind später beide Sprachen fließend sprechen, lesen und schreiben kann. Das ist etwas, was in der heutigen Welt durchaus wichtig ist. Ob man aber nun über spezielle Kurse auch anderen Kindern, die eben einsprachige Eltern haben, anbieten muss, weiß ich nicht. Die Sinnhaftigkeit mag ich nicht zu beurteilen.

Letztendlich muss es aber ohnehin dem Kind Spaß machen. Zu einem Kurs quälen nur um des Lernen willens, ist nicht sinnvoll.

Wir haben uns bisher keine konkreten Gedanken darüber gemacht. Ich weiß, dass mein Neffe damals einen solchen Kurs besucht hat. Geschadet hat es ihm nicht … ob er aber nun deshalb Vorteile in der Schule haben wird, wird sich erst noch zeigen.

Bezüglich Fremdsprachen bei Erwachsenen sieht die Sache schon ganz anders aus. Wer so normal vor sich hin lebt und kein weiteres Gedächtnistraining absolviert, hat Schwierigkeiten neue Sprachen zu lernen … und das wird mit zunehmendem Alter immer schlimmer. Es gibt nur wenige Exemplare der Gattung Mensch, die zeigen, dass es auch im Alter Theoretisch möglich wäre.

Aber es gibt eine Fremdsprache, die auch Erwachsene lernen … und das sogar nebenbei und meistens ohne, dass es ihnen bewusst wird. Es betrifft vorrangig junge Eltern: Die Kleinkindsprache.

Irgendwann versucht das eigene Kind die Wörter, die es so tagtäglich hört, auszusprechen. Und meistens klappt das nicht so gut und das Wort klingt, wenn überhaupt, nur so ähnlich wie das, was gemeint war. Dennoch braucht das Kind nur 2-3-mal diesen Versuch wiederholen und schon haben die Eltern gelernt, was das Kind eigentlich will.

Und so passiert es oft im Alltag, dass das Kind den Eltern 2-3 Wörter an den Kopf schmeißt und sie sofort wissen was gemeint ist … selbst, wenn einige Kleinkindwörter untereinander ziemlich ähnlich klingen.

Wir merken das am eigenen Leib immer dann, wenn die Großeltern da sind, Xenia was erzählt und die Großeltern das Wort, weil falsch verstanden, falsch kommentieren und man als Eltern sofort die Großeltern korrigiert. Schließlich weiß man ja was das Kind wirklich sagen wollte.

Man muss als Eltern aufpassen nicht in diese Sprache zu tief reinzurutschen und das Kind dann mit diesen falschen Wörtern zu bestätigen. Hier ist eine Korrektur gefragt. Natürlich nicht auf die plumpe Art und Weise a la „Nein, das heißt soundso!“, sondern eher auf die bestätigende freundliche Art a la „Richtig! ein soundso!“. Das Kind fühlt sich bestätigt dass es etwas richtig erkannt hat und bekommt nebenbei auch gleich das Wort in der richtigen Aussprache beigebracht.

Bezüglich Xenia habe ich mal spaßeshalber eine weitere Blogseite eingerichtet, in der ich ihre Wörter und ihre Sprache aufliste. Wann immer was Neues hinzukommt, werde ich diese Liste ergänzen.

Diese Liste ist aber kein Anhaltspunkt dafür, was sie schon alles kann. Wörter die sie richtig ausspricht brauche ich nicht extra aufführen.

Habt ihr bei Euren Kindern oder Nichten und Neffen in der Sprachlernphase Wörter entdeckt, die ganz besonders lustig sind? Schreibt doch mal dazu einen Kommentar. Ich kann das dann ja mal, bei entsprechender Resonanz, als eigenständigen Artikel zusammenfassen.

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Zombie Flashmob … wir waren da

1. September 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Ein TV-Bericht von vor ein paar Jahren hatte mich auf „Flashmobs“ aufmerksam und neugierig gemacht. Die vielen im Internet existierenden Videoschnipsel haben richtiges Interesse hervorgerufen. Die zum Teil genialen Ideen finde ich einfach super.

Solch einen Flashmob wollte ich gerne mal live erleben. Da kam der Zombie Flashmob, letzten Samstag in Berlin am Potsdamer Platz, ganz gelegen.
In meinem Kopf formierte sich eine entsprechende Vorstellung, wie dieser Mob aussehen würde … und genau mit diesen Vorstellungen bin ich dann am Samstag auch dahin.

So einen Flashmob über das Internet zu organisieren ist sicher nicht einfach. Den Aufruf ins Netz zu stellen zwar schon, aber das entsprechend Public zu machen um eine große Anzahl ein potentiellen Teilnehmern zu erreichen ist schon eine eher schwierige Aufgabe.
Dann noch eine Choreographie einzustudieren, stelle ich mir auch nicht einfach vor.
Eine Firma zu finden, die mit Materialien (hier Blutkapseln) das Event unterstützt, muss auch erst mal gefunden werden.

Insofern habe ich vor den „Machern“ und Teilnehmern großen Respekt.

Dennoch bin ich mit dem Gedanken „dafür bin ich jetzt hier her gefahren?“ wieder gegangen. Im Internet liest man durchaus Artikel von begeisterten Mitmenschen und Applaus gab es letztendlich von vielen ja auch, ich war aber enttäuscht.

Wie gesagt, ich habe Respekt vor den Teilnehmern und möchte hiermit keinem auf den Schlips treten … das sind allein meine Empfindungen.

Ich kann ja mal ein wenig beschreiben wie der gesamte Nachmittag so war:

Da ich ungern alleine unterwegs bin habe ich meine Frau und meine Kleine mitgeschleppt.
Gerade in Bezug auf Xenia wollte ich das aufgrund der Thematik ursprünglich ja nicht, allerdings gab es im Vorfeld Überlegungen die uns dann doch dazu brachten sie mitzunehmen:
Zum einen fand dieser Flashmob am helllichten Tage auf einem öffentlichen Platz statt. Die Wahrscheinlichkeit das dort auch andere kleine Kinder da sind, war groß. Zudem würden die Darsteller ja nicht Zombietypisch irgendjemanden in den Arm oder ins Bein beißen und Fleisch herausreißen.
Einzig das schreiende Mädchen, welches Bestandteil des Flashmobs sein sollte, hätte etwas Angst machen können … aber da hätte meine Frau mit unserer Kleinen auch schnell verschwinden können … das Gelände des Potsdamer Platzes bietet hier ja genug Möglichkeiten.

Also sind wir hingefahren.

15:30 Uhr war Treff der Teilnehmer, 16:00 Uhr sollte es losgehen. Knapp 15:45 sind wir angekommen … und mussten schon grinsen als wir die Meute an ihrem Treffpunkt gesehen hatten.

Ich wollte das Event filmen und hatte extra die Kamera dabei. Aber was passierte frei nach Murphy? Richtig! Die Kamera meinte nicht filmen zu wollen.
Display aufgeklappt, Kamera eingeschaltet, kurz ein Bild gesehen und dann stand da etwas von (in Englisch) „Drücke bitte den RESET Knopf“.

Öhmm … wo ist denn bitte hier der RESET Knopf? Hier geschaut, da geschaut, diverse Klappen und Blenden, die normalerweise die Anschlüsse schützen sollten, abgemacht … es war aber kein RESET Knopf zu finden.

OK, Kamera aus und wieder an … selbes Spiel … RESET Knopf soll gedrückt werden.
Noch mal nachgeschaut … und RESET Knopf endlich entdeckt … wobei das kein Knopf war, sondern mehr ein Loch, in dem man einen spitzen Gegenstand stecken muß. Hatten wir aber nichts dergleichen bei.
Also ein paar Touristen angesprochen … und tatsächlich, man konnte uns helfen! RESET betätigt, Kamera geht aus … geht an … zeigt ein Bild … und wieder die „RESET Knopf drücken“ Meldung.

Kamera aus … ein … nochmaliger Versuch … selbes Ergebnis.

Half alles nichts, die Kamera wollte einfach nicht. Selbst ein Akkuwechsel brachte nichts. Und die Kassette (wir haben eine MiniDV Kamera) lies sich gar nicht erst wechseln. Die Auswurfmechanik summte nur vor sich hin, machte aber nichts weiter. Vermutlich stimmte mit dieser Mechanik was nicht, weshalb die Kamera vermutlich auch die Aufnahme verweigerte.

Also ohne filmen.

Auf dem Potsdamer Platz standen 2 große Musikboxen und ein paar Zombies daneben … das versprach eine ordentliche Musikuntermahlung, die es ja ohnehin dazu geben sollte. Geplant war zudem eine Choreographie zu Michael Jacksons „Thriller“.

Wir hatten uns auf dem Platz positioniert und warteten. In knapp 10 Minuten sollte es losgehen.
Die Grünen hatten an dem Tag auf dem Platz auch noch eine kleine Bühne aufgebaut und versuchten ein wenig Wahlwerbung zu machen. Hat aber keinen Interessiert. Man sah schon dass etliche Leute nur wegen der Show da waren und warteten.

Ich hatte gerade getwittert dass es in 8 Minuten losgehen würde, als sich die ersten Zombies auf dem Platz hinlegten. Mein erster Gedanke „Oh, die wollen da 8 Minuten auf dem kalten Platz liegen. Nierenentzündung Hallo!“.

Sie lagen aber keinesfalls so lange, denn ein paar Sekunden später standen sie plötzlich auf und torkelten zu einem Ort. Vermutlich dem Ort, wo das Mädchen warten und dann los schreien sollte. Und tatsächlich … ein Aufschrei halte über den Platz. Und dann konnten wir das „Mädchen“ sehen.

Nun, es gibt ja (ältere) Mitmenschen, die junge Frauen durchaus auch noch als „Mädchen“ bezeichnen. Das war damit wohl gemeint, denn die Darstellerin war alles andere als ein Mädchen. Jung ja, Mädchen nein. War aber jetzt auch nicht tragisch … ein wirklich kleines Mädchen dazu zu bewegen mitzumachen wäre sicher eine schwierige Aufgabe gewesen.

Komisch war nur, dass die grusselige Musik fehlte. Probelauf? Nicht bei einem Flashmob!

Knapp eine Minute nach Beginn sah ich hinter der Zombiemeute Hände hoch gehen … und das sogar relativ rhythmisch. Wurde da etwa bereits die Choreographie aufgeführt?

Schnell mal hin: Tatsächlich, da tanzten ein paar Zombies … und mit ganz viel Konzentration konnte man auch ein Geräusch ausmachen, was hätte durchaus Musik sein können. Es war aber absolut nicht heraus zu hören ob es tatsächlich „Thriller“ von Michael Jackson war. Jedes neuere Handy hätte mehr krach gemacht.

Keine weitere Minute war dann das Spektakel auch schon vorbei … es war immer noch nicht 16:00 Uhr.

Das war enttäuschend. Keine Musik zu hören, die Choreographie war von unserem Standort schlecht zu erkennen da die restlichen Zombies einfach mal im Weg waren und zu kurz war das ganze Spektakel auch.

Und dann war da noch die Tatsache, dass es noch nicht 16:00 Uhr war.

Ihr fragt Euch sicher warum ich darauf so herumreite? Ganz einfach: Gerade als wir im Gehen begriffen waren tauchten noch andere Zombies auf, die dort mitmachen wollten. Alle hatten angenommen dass es, wie angekündigt, erst 16:00 Uhr losgeht. Noch mehr Leute wären sicher witziger gewesen … aber diese Zombies hatten einfach keine Chance bekommen mitzuwirken.

Letztendlich war es aber auch egal. Wo wir schon mal am Potsdamer Platz waren, waren wir auch gleich in einem italienischen Eiskaffee und haben lecker Eis gegessen. So was habe ich schon lange nicht mehr gehabt: nicht nur das Eis war lecker, auch die zu Blüten geschnitzten und in Massen vorgekommenen Früchte waren super lecker :lol:

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4-7 x am Tag

31. August 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Ja, ihr habt die Überschrift richtig gelesen … 4-7 x am Tag … und das Tag für Tag und Woche für Woche. Quasi das ganze Jahr über. Das ist eigentlich nicht die Norm und wird auch nicht empfohlen, aber bei uns ist das eben so.

Es gibt viele die es nur 2 x machen … und dann auch noch „schnell schnell“. Andere wiederum halten sich an die Empfehlung: 3 x ordentlich und 2 x ein Quickie sozusagen.

Es variiert eben. Hängt immer davon ab wie die Nacht und vor allem der Morgen verläuft bzw. was am Wochenende am Vormittag so passiert.

Ich rede hier selbstverständlich vom „Mahlzeiten zu sich nehmen“.

Inspiriert vom Artikel „Positive Essgewohnheiten entstehen in der Kindheit“ von Kat vom joomBee Blog machte ich mir mal so ein paar Gedanken wie es bei uns so abläuft … insbesondere in Bezug auf unsere Kleine.

Bezüglich des „Was“ brauchen wir uns glücklicherweise keine großen Gedanken zu machen. Zugegebener Maßen ist Xenia bei Obst in Bezug auf Vielfältigkeit noch etwas zurückhaltend, aber das was sie mag, isst sie gerne und, wenn vorhanden, auch in entsprechender Menge.

Bezüglich des „Wie viel“ funktioniert auch alles so, wie es sein soll … ist sie satt dann ist sie satt.
Obwohl … wenn ich mal etwas darüber nachdenke stimmt das nicht 100%tig. Es gibt schon Situationen wo sie augenscheinlich satt ist, wird ihr aber etwas Besonderes angeboten greift sie dennoch zu.
Bspw. beim Abendbrot. Da kann sie satt sein wie sie will … die Frage nach Joghurt oder Fruchtquark bejaht sie aber immer. Sie isst zugeben dann aber auch nicht immer alles auf und die Portionen sind ja auch nur Kinderportionen.

Bezüglich des „Wie oft“ gibt es bei uns aber schon ständig Situationen die der allgemeinen und schon angesprochenen Empfehlung von 5 Mahlzeiten widersprechen.

Ich will das mal anhand eines Kindergartentages darstellen.

Xenia wird von uns zwischen halb und um 8 in den KiGa gebracht. Frühstück findet dort um 8 statt, so dass Xenia im KiGa frühstücken kann.

Mittagessen wird da aber bereits um 11:00 Uhr serviert … einfach, damit die Kinder spätestens um 12:00 Uhr zum Mittagschlaf im Bett sind.

Der Zeitabstand zwischen Frühstück und Mittag ist ja eigentlich so in Ordnung, allerdings gibt es dazwischen die berühmte Obstpause. Das bedeutet, das die Kinder vormittags im Abstand von 1 ½ Stunden 3 Mahlzeiten zu sich nehmen.

Nach dem ca. 2stündigen Mittagsschlaf … also gegen 14:00 Uhr … ist Vesper angesagt. Oftmals etwas später, aber nicht sehr viel. Das heißt spätestens 15:00 Uhr sind bereits 4 der 5 Mahlzeiten im wahrsten Sinne des Wortes gegessen.

Bei uns gibt es für gewöhnlich um 18:00 Uhr rum Abendbrot … also 3 Stunden später … ein super Zeitabstand.

Allerdings zeigt sich, dass dies für unsere Kleine manchmal zu lang ist. Nicht nur das sie ja im KiGa an einen 1 ½ Stundenrhythmus gewöhnt wird, sie isst ja auch bei jeder Mahlzeit entsprechend viel / wenig, je nach dem wie satt sie noch ist.

So ist es bei uns (Un)sitte eine weitere Zwischenmahlzeit einzuführen. Das kann Obst (oder auch Obstmus) sein und manchmal (ja, ich gebe es ja zu) auch Gummibärchen oder Kekse (bezüglich Süßigkeiten werde ich mal einen anderen Artikel verfassen). Man merkt an ihrem Verhalten wie es abends ist, wenn sie diese Zwischenmahlzeit nicht bekommen hat … denn dann ist sie besonders anhänglich und weinerlich. Noch sagt sie ja nicht „Ich habe Hunger“.

Das heißt, wir sind dann schon bei insgesamt 6 Mahlzeiten pro Tag. Und wie kommt die 7te zustande? Es passiert sehr oft, das Xenia schon sehr früh ausgeschlafen hat … und mit früh meine ich zwischen 05:00 Uhr und 06:00 Uhr … also 2-3 Stunden vor dem KiGa Frühstück. Und auch hier zeigt sich an ihrem Verhalten das sie dann ein kleines Vorfrühstück benötigt.

Und schon sind Ruckzuck 7 Mahlzeiten zustande gekommen.

Jetzt stellt sich natürlich noch die Frage wie es dann mal zu „nur“ 4 Mahlzeiten kommen kann.
Ganz einfach: das passiert nur am Wochenende. Hier versuchen wir es zeitlich so einzuteilen, dass es 5 Mahlzeiten werden. Gefrühstückt wird direkt nach dem Aufstehen. Mittag gibt es gegen 12:00 Uhr und dazwischen eine Obstpause. Vesper machen wir dann irgendwann nach dem Mittagsschlaf und dann bleibt ja nur noch Abendbrot. Alles so verteilt wie möglich.

Sind wir aber vormittags alle unterwegs, hat Xenia mal länger geschlafen und wir sind erst mittags zurück, dann fällt die Obstpause auch schon mal aus.

Einen richtigen Rhythmus und eine Gleichmäßigkeit gibt es also bei uns nicht. Muss es aber auch nicht. Wir kommen alle damit klar und unsere Kleine isst ja sowieso nur so viel bis sie satt ist. Danach tobt sie sich die Kalorien wieder runter :D

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Frontalgeschichten

28. August 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Dass wir in einer Mietwohnung wohnen sollte ja mittlerweile bekannt sein. Das wir eine vom Vermieter gestellte Einbauküche drin haben auch. Auch bekannt sollte sein, dass wir eine Spülmaschine haben (was an sich jetzt nichts Besonderes ist). Was ich aber, glaube ich zumindest, noch nicht erwähnt hatte ist, dass diese Spülmaschine zwar nicht direkt zur Küche gehörte, uns aber vom Vermieter mit dem Kommentar „ist vom Vormieter und noch ganz neu“ übergeben wurde.

So ganz neu sah sie als dekorfähige Spülmaschine (vorne / oben die Bedienelemente, darunter eine Dekor-Holzplatte) gar nicht aus, aber innen machte die Miele-Maschine schon was her. Blitzblank geputzt und mit einer praktischen Besteckschublade … als Ersatz für den sonst so üblichen Korb.

Im Betrieb zeigte sich schnell dass sie nicht wirklich neu war. Der Deckel zum Klarspülerfach hielt nicht mehr von alleine … mal davon abgesehen das die ganze Einheit ohnehin nicht funktionierte und gar keinen Klarspüler abgegeben hat … und das Sieb unten war durchgerostet, so dass ich mir da Ersatz bestellen musste.

Uns war das aber erst mal egal, denn ansonsten hatte sie ihren Dienst getan und dank der neuen 128 in 1 Spülitabs sind ja zusätzliche Dinge wie Klarspüler gar nicht mehr nötig.

Dennoch haben meine Frau und ich uns gefreut als plötzlich das Angebot meiner Eltern kam, das wir uns doch einen neuen Geschirrspüler aussuchen könnten und sie uns den bezahlen! Die Rahmenbedingungen machten die Suche allerdings etwas schwierig … es gab nicht nur (den verständlichen) finanziellen Rahmen sondern auch die Prämisse beim Ottoversand zu bestellen. Das lag einfach daran dass meine Mutter beim Ottoversand als Sammelbestellerin geführt wird und damit einige Vorteile genießt.
Meine Frau hatte den Wunsch wieder eine Besteckschublade haben zu wollen und ich wollte eine Vollintegrierbare haben, die man im geschlossenen Zustand eben nicht mehr sieht.

Um es kurz zu machen, wir haben irgendwann eine gefunden, bestellt, geliefert bekommen und eingebaut. Einziger offener Punkt: Eine zur Küche passende Front musste noch her.

Wir hatten in der Küche damals an einer Wand noch eine freie Fläche, an der wir uns eine zusätzliche und deutlich höhere Arbeitsfläche montierten. Und diese Arbeitsfläche ist eine sehr preiswerte aus dem Baummarkt die zu 100% dem Dekor der vorhandenen Arbeitsflächen entspricht. Es war zu vermuten, dass die komplette Küche eine aus dem Baummarkt stammende einfache preiswerte ist.

Mit dieser Vermutung bin ich frohen Mutes in den Baummarkt um da nach einer passenden Front zu schauen.

Und tatsächlich, dauerte nicht lange und ich hatte in der Küchenabteilung das richtige Dekor gefunden. Mitnehmen konnte ich mir da aber nichts … die gesuchte Front musste erst bestellt werden. Der Hersteller hat dazu verschiedene vorgefertigte Geschirrspülfronten im Angebot … für dekorfähige und eben auch für vollintegrierbare Maschinen. Es gab sie als volle Fläche oder unterteilt (oben ein schmales Stück in der Größe einer Schubladenfront und darunter ein durch Stifte miteinander verbundenes größeres Stück). Genau so eine unterteilte wollte ich, damit es optisch zu dem Schrank daneben passt.

Der Verkäufer meinte, es gehöre noch ein Griff dazu. Ich hatte auch einen alten Griff dabei um das passende Modell zu finden. Leider gab es diesen Griff aber nicht mehr. Da laut Verkäufer es aber preislich keinen Unterschied machte ob ich diese Front nun mit oder ohne bestelle und ich da dann mal durchaus geizig bin, habe ich eben einen aus dem vorhandenen Sortiment ausgesucht. Man hat ja dann immer noch die Möglichkeit weitere Griffe zu kaufen um die restlichen Schränke der Optik anzupassen.

44,51 Euro kostete diese Front! Das war schon ein Hammerpreis … und das für eine einfache Frontplatte in einem extra schlichten Dekor. Nun gut, ich brauchte sie ja … nicht nur weil die Spülmaschine ja nur ihre metallene nackte Front präsentierte, sondern auch, weil die Tür ohne das Gewicht einer Holzplatte einfach nicht offen blieb und durch den Federzug immer wieder zuklappte.

Letzte Woche erhielt ich dann den Anruf, dass meine Bestellware da wäre. Also ging es am Freitag zum Abholen zum Baummarkt.

Am Samstagvormittag (meine Mädels habe ich außer Haus geschickt) sollte sie montiert werden. Kaum ausgepackt habe ich sie gleich wieder einpacken müssen. Warum? Weil es nicht die Ware war, die ich bestellt bzw. gewollt hatte! Das Dekor stimmte zwar und es war auch eine Platte für einen Geschirrspüler, aber eine für eine dekorfähige! Und der Griff fehlte auch.

Blöd war aber, dass die Artikelnummern auf dem Karton 1:1 mit meinem Bestellschein übereinstimmten und Bestellware eigentlich vom Umtausch ausgeschlossen ist. Das machte das Ganze zu einem Problem. Denn was ist, wenn ich die auf dem Bestellschein vermerkte und mit meiner Unterschrift verbindlich bestellte Ware bekommen hatte und es nur die falsche Frontplatte war, weil der Verkäufer einfach mal das Falsche auf dem Bestellschein notiert hatte?

Anhand der Bezeichnungen „TIGS 594, 829 weiß, Griff 326“, welche auf dem Bestellformular aufgedruckt war, konnte ich nun wahrlich nicht erkennen was sich dahinter verbirgt. Also habe ich dem Verkäufer natürlich vertraut und blindlings unterschrieben … immerhin habe ich ihm ja mehrfach erzählt was ich wollte und mir sogar mit Ihm im Katalog den Artikel angeschaut.

Der Baummarkt hätte zu Recht sagen können „das haben sie bestellt und das haben sie auch bekommen. Kein Umtausch!“ und ich hätte erst mal beweisen müssen, das der Verkäufer sich vertan hat.

Es gab aber ein relativ gutes Indiz was für mich gesprochen hätte: Warum sollte bei einer Front für eine dekorfähige Spülmaschinen ein Griff inklusive sein? Die Spülmaschine hat doch dann an der Bedienleiste einen eigenen Griff.

Mit diesen Gedanken bin ich gleich wieder zum Baumarkt gefahren und es stellte sich letztendlich heraus, das es genau so war wie ich es befürchtet hatte: Ich habe genau die Ware bekommen wie sie bestellt wurde. Der Verkäufer hatte sich wirklich vertan. Er hatte an dem Samstag natürlich keinen Dienst um ihn darauf anzusprechen, wobei sich ohnehin die Frage stellte ob er mich bei Anwesenheit überhaupt hätte erkannt.

Die Artikelbezeichnung der Front die ich brauchte lautete nicht „TIGS 594“ sondern „TIGS 594-17“. Es fehlte die 17! Das war’s schon!

Der gerade anwesende Verkäufer glaubte mir meine Geschichte und nahm die Platte zurück. Er erklärte mir auch, das bei Nachbestellungen zu einer Küche NIE Griffe dabei wären … deshalb fehlte diese in meiner Lieferung auch. Einzig, wenn ich eine komplette Küche kaufen würde sind sie im Preis inbegriffen.

Was war da nur mit dem anderen Verkäufer los?

Er machte für mich gleich eine neue Bestellung für die richtige Front auf und nahm meine bisherige Zahlung als Anzahlung auf … denn die neue Platte soll 100,36 Euro kosten! Wahnsinn! Der Preisunterschied steht überhaupt nicht in Relation zu dem mehr, was ich bekommen werde.

Nun heißt es wieder bis zu 3 Wochen warten. Mal schauen, wann ich der Geschirrspülmaschine endlich ihr neues Gesicht geben kann.

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