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Archiv für die Kategorie ‘Haus & Hof’

Frontalgeschichten

28. August 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Dass wir in einer Mietwohnung wohnen sollte ja mittlerweile bekannt sein. Das wir eine vom Vermieter gestellte Einbauküche drin haben auch. Auch bekannt sollte sein, dass wir eine Spülmaschine haben (was an sich jetzt nichts Besonderes ist). Was ich aber, glaube ich zumindest, noch nicht erwähnt hatte ist, dass diese Spülmaschine zwar nicht direkt zur Küche gehörte, uns aber vom Vermieter mit dem Kommentar „ist vom Vormieter und noch ganz neu“ übergeben wurde.

So ganz neu sah sie als dekorfähige Spülmaschine (vorne / oben die Bedienelemente, darunter eine Dekor-Holzplatte) gar nicht aus, aber innen machte die Miele-Maschine schon was her. Blitzblank geputzt und mit einer praktischen Besteckschublade … als Ersatz für den sonst so üblichen Korb.

Im Betrieb zeigte sich schnell dass sie nicht wirklich neu war. Der Deckel zum Klarspülerfach hielt nicht mehr von alleine … mal davon abgesehen das die ganze Einheit ohnehin nicht funktionierte und gar keinen Klarspüler abgegeben hat … und das Sieb unten war durchgerostet, so dass ich mir da Ersatz bestellen musste.

Uns war das aber erst mal egal, denn ansonsten hatte sie ihren Dienst getan und dank der neuen 128 in 1 Spülitabs sind ja zusätzliche Dinge wie Klarspüler gar nicht mehr nötig.

Dennoch haben meine Frau und ich uns gefreut als plötzlich das Angebot meiner Eltern kam, das wir uns doch einen neuen Geschirrspüler aussuchen könnten und sie uns den bezahlen! Die Rahmenbedingungen machten die Suche allerdings etwas schwierig … es gab nicht nur (den verständlichen) finanziellen Rahmen sondern auch die Prämisse beim Ottoversand zu bestellen. Das lag einfach daran dass meine Mutter beim Ottoversand als Sammelbestellerin geführt wird und damit einige Vorteile genießt.
Meine Frau hatte den Wunsch wieder eine Besteckschublade haben zu wollen und ich wollte eine Vollintegrierbare haben, die man im geschlossenen Zustand eben nicht mehr sieht.

Um es kurz zu machen, wir haben irgendwann eine gefunden, bestellt, geliefert bekommen und eingebaut. Einziger offener Punkt: Eine zur Küche passende Front musste noch her.

Wir hatten in der Küche damals an einer Wand noch eine freie Fläche, an der wir uns eine zusätzliche und deutlich höhere Arbeitsfläche montierten. Und diese Arbeitsfläche ist eine sehr preiswerte aus dem Baummarkt die zu 100% dem Dekor der vorhandenen Arbeitsflächen entspricht. Es war zu vermuten, dass die komplette Küche eine aus dem Baummarkt stammende einfache preiswerte ist.

Mit dieser Vermutung bin ich frohen Mutes in den Baummarkt um da nach einer passenden Front zu schauen.

Und tatsächlich, dauerte nicht lange und ich hatte in der Küchenabteilung das richtige Dekor gefunden. Mitnehmen konnte ich mir da aber nichts … die gesuchte Front musste erst bestellt werden. Der Hersteller hat dazu verschiedene vorgefertigte Geschirrspülfronten im Angebot … für dekorfähige und eben auch für vollintegrierbare Maschinen. Es gab sie als volle Fläche oder unterteilt (oben ein schmales Stück in der Größe einer Schubladenfront und darunter ein durch Stifte miteinander verbundenes größeres Stück). Genau so eine unterteilte wollte ich, damit es optisch zu dem Schrank daneben passt.

Der Verkäufer meinte, es gehöre noch ein Griff dazu. Ich hatte auch einen alten Griff dabei um das passende Modell zu finden. Leider gab es diesen Griff aber nicht mehr. Da laut Verkäufer es aber preislich keinen Unterschied machte ob ich diese Front nun mit oder ohne bestelle und ich da dann mal durchaus geizig bin, habe ich eben einen aus dem vorhandenen Sortiment ausgesucht. Man hat ja dann immer noch die Möglichkeit weitere Griffe zu kaufen um die restlichen Schränke der Optik anzupassen.

44,51 Euro kostete diese Front! Das war schon ein Hammerpreis … und das für eine einfache Frontplatte in einem extra schlichten Dekor. Nun gut, ich brauchte sie ja … nicht nur weil die Spülmaschine ja nur ihre metallene nackte Front präsentierte, sondern auch, weil die Tür ohne das Gewicht einer Holzplatte einfach nicht offen blieb und durch den Federzug immer wieder zuklappte.

Letzte Woche erhielt ich dann den Anruf, dass meine Bestellware da wäre. Also ging es am Freitag zum Abholen zum Baummarkt.

Am Samstagvormittag (meine Mädels habe ich außer Haus geschickt) sollte sie montiert werden. Kaum ausgepackt habe ich sie gleich wieder einpacken müssen. Warum? Weil es nicht die Ware war, die ich bestellt bzw. gewollt hatte! Das Dekor stimmte zwar und es war auch eine Platte für einen Geschirrspüler, aber eine für eine dekorfähige! Und der Griff fehlte auch.

Blöd war aber, dass die Artikelnummern auf dem Karton 1:1 mit meinem Bestellschein übereinstimmten und Bestellware eigentlich vom Umtausch ausgeschlossen ist. Das machte das Ganze zu einem Problem. Denn was ist, wenn ich die auf dem Bestellschein vermerkte und mit meiner Unterschrift verbindlich bestellte Ware bekommen hatte und es nur die falsche Frontplatte war, weil der Verkäufer einfach mal das Falsche auf dem Bestellschein notiert hatte?

Anhand der Bezeichnungen „TIGS 594, 829 weiß, Griff 326“, welche auf dem Bestellformular aufgedruckt war, konnte ich nun wahrlich nicht erkennen was sich dahinter verbirgt. Also habe ich dem Verkäufer natürlich vertraut und blindlings unterschrieben … immerhin habe ich ihm ja mehrfach erzählt was ich wollte und mir sogar mit Ihm im Katalog den Artikel angeschaut.

Der Baummarkt hätte zu Recht sagen können „das haben sie bestellt und das haben sie auch bekommen. Kein Umtausch!“ und ich hätte erst mal beweisen müssen, das der Verkäufer sich vertan hat.

Es gab aber ein relativ gutes Indiz was für mich gesprochen hätte: Warum sollte bei einer Front für eine dekorfähige Spülmaschinen ein Griff inklusive sein? Die Spülmaschine hat doch dann an der Bedienleiste einen eigenen Griff.

Mit diesen Gedanken bin ich gleich wieder zum Baumarkt gefahren und es stellte sich letztendlich heraus, das es genau so war wie ich es befürchtet hatte: Ich habe genau die Ware bekommen wie sie bestellt wurde. Der Verkäufer hatte sich wirklich vertan. Er hatte an dem Samstag natürlich keinen Dienst um ihn darauf anzusprechen, wobei sich ohnehin die Frage stellte ob er mich bei Anwesenheit überhaupt hätte erkannt.

Die Artikelbezeichnung der Front die ich brauchte lautete nicht „TIGS 594“ sondern „TIGS 594-17“. Es fehlte die 17! Das war’s schon!

Der gerade anwesende Verkäufer glaubte mir meine Geschichte und nahm die Platte zurück. Er erklärte mir auch, das bei Nachbestellungen zu einer Küche NIE Griffe dabei wären … deshalb fehlte diese in meiner Lieferung auch. Einzig, wenn ich eine komplette Küche kaufen würde sind sie im Preis inbegriffen.

Was war da nur mit dem anderen Verkäufer los?

Er machte für mich gleich eine neue Bestellung für die richtige Front auf und nahm meine bisherige Zahlung als Anzahlung auf … denn die neue Platte soll 100,36 Euro kosten! Wahnsinn! Der Preisunterschied steht überhaupt nicht in Relation zu dem mehr, was ich bekommen werde.

Nun heißt es wieder bis zu 3 Wochen warten. Mal schauen, wann ich der Geschirrspülmaschine endlich ihr neues Gesicht geben kann.

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Alte Geschichten II

29. Juni 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Hach was fühlte ich mich in meiner damaligen Wohnung wohl. Ruhige Lage, ruhige Nachbarn und selbst wenn mal nicht, waren die Wände und Decken entsprechend gut schallgeschützt.

An sich eine super Wohnung. Eine Sache gab es aber, die etwas störte.
Das (kabelgestützte) TV-Bild war auf einigen Sendern sehr schlecht.

Und was macht ein Mensch der zwar im IT-Bereich arbeitet, aber ansonsten eigentlich keinen Bezug zur Elektronik hat? Genau, er schraubt die Kabeldose ab um „mal zu nachzuschauen“. Könnte ja sein, dass irgendwas zu sehen ist, was die Ursache für dieses Problem ist.

Also schraubte ich die Dose ab … und sah nur 2 Kabel die daran festgeschraubt waren. Was sollte da auch sonst zu sehen sein. Ich kann Euch nicht erklären was ich da gehofft habe zu finden.

2 Kabel … mmmh. Wozu 2 Kabel? Na klar, dachte ich mir, eines ist das normale Kabel mit dem Signal, das andere ist für die im Schlafzimmer befindliche zweite Kabeldose.

Ich schraubte erst mal beide Kabel ab und wollte nun strukturiert vorgehen. Also TV an, verrauschten Kanal eingestellt und eines der beiden Kabel wieder angeschraubt. Ergebnis: Perfektes und sauberes Bild! Super! Genau das wollte ich doch!

Zum Test doch noch mal das zweite Kabel angeschraubt und siehe da: Bild war wieder verrauscht.

Konsequenz: Da ich die zweite Dose im Schlafzimmer nicht brauchte habe ich das zweite Kabel abgelassen und die Dose wieder an die Wand montiert.

Herrlich so ein schönes und klares TV-Bild.

2 Tage später klingelte es an der Tür. Ein Fernsehtechniker. Er fragte mich, ob ich TV Empfang hätte. Konnte ich ihm bejahen … sogar besser als zuvor. Aber warum wollte er das denn wissen?

Ganz einfach: Die Mieter über mir hatten seit 2 Tagen keinen TV Empfang mehr!

Oh man war mir das peinlich. Da war das Kabel doch vom Vermieter von Wohnung zu Wohnung, von Etage zu Etage durchgeschliffen und ich habe mit der Demontage des einen Kabels an meiner Dose quasi meine Nachbarn abgehängt.

Nun ja, Konsequenzen hatte das zum Glück nicht. Ich konnte dem Techniker auch zeigen, warum ich das gemacht hatte. Er konnte, nachdem er das zweite Kabel wieder montiert hatte, noch feststellen dass meine Empfangsprobleme an der schwachen Hauseinspeisung lagen.

Irgendwann wechselte ich dann auf DVB-T und dann war mir das egal.

Nun ja …

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Alte Geschichten I

23. Juni 2009 Schmidtie 5 Kommentare

Meinte doch ein Kollege zu mir „Das haste noch gar nicht auf Deinem Blog geschrieben“. Stimmt. Ist auch schon sehr lange her. Aber warum eigentlich nicht nachholen? Ich kann ja unter dieser Überschrift mal ein paar alte mehr oder weniger lustige Begebenheiten beschreiben … sofern sie mir noch einfallen.

Fangen wir einfach mal mit einer an. Hoffentlich gelingt es mir die Situation halbwegs ordentlich in Worte zu fassen.

Ende 1998 / Anfang 1999 bin ich aus meiner alten 1-Zimmer Plattenbau-Wohnung in eine größere 2-Zimmer Wohnung gezogen. Das Mehrfamiliengebäude in dem diese 2-Raumwohnung lag wurde erst kurz vorher gebaut und war damit nach dem damaligen Stand der Bautechnik aufgebaut und ausgestattet.

Man was war ich stolz diese Wohnung beziehen zu dürfen. Von dem recht kleinen Flur gingen direkt das größere Nasszellen-Bad und das riesige Wohnzimmer ab. Vom Wohnzimmer kam man direkt in die Wohnküche (also ohne Trennwand zum Wohnzimmer, aber nicht mit einem Tresen wie es bei amerikanischen Küchen üblich ist) und in das Schlafzimmer.

Bei der Einrichtung wollte ich mir besonders viel Mühe geben. Neue Anbauwand, neues Sofa, meine erste Spülmaschine und eine besonders schöne Auslegware.

Der Mietvertrag ging zum 01.01.1999 los, die Schlüssel bekam ich noch im Dezember 1998. Ich habe den ganzen heiligen Abend damit verbracht die Auslegware einigermaßen ordentlich auszulegen. Zwischen den Feiertagen gab es dann den Umzug und die Möbellieferung so dass ich kurz vor Silvester mit dem Einrichten so gut wie fertig war. Lediglich 2 Kisten mussten noch ausgeräumt werden.

Aber das hatte dann auch noch bis zum neuen Jahr Zeit. Erst mal war ich bei damals guten Freunden das neue Jahr begrüßen.

Das Jahr fing (nicht) gut an. Zwar gute Silvesterfeier und neue Wohnung, aber …

Die erste Nacht des neuen Jahres in meiner neuen Wohnung habe ich eigentlich recht gut geschlafen. Genervt hatte nur, das früh morgens draußen ein Schneeräumungsfahrzeug herum fahren musste. Man hat der einen Krach gemacht.

Ich habe eigentlich einen ziemlich festen Schlaf, aber das dingen hab ich gehört. Bedeute auch, dass es über Nacht geschneit haben musste.
Das komische war aber, das dieses Fahrzeug irgendwie nicht weiter zu fahren schien. Räumte es nur den Schnee vorm Haus weg?

Ich wurde immer munterer und die Neugierde wuchs mal nach draußen zu schauen. Also aufgestanden um zum Fenster zu watscheln … um erst mal in richtig kaltes Wasser zu stehen. JETZT war ich richtig wach. Was war das? Warum stehe ich hier in gut 2cm hohem kaltem Wasser? Und dieses Schneefahrzeuggeräusch hörte sich irgendwie nicht mehr wie ein Schneefahrzeug an … sondern wie Wasserrauschen?

Raus aus dem Schlafzimmer und rein in das Wohnzimmer. Noch mehr Wasser … soweit das Wohnzimmer reichte. Das Wasser war überall! Nach einer kurzen Orientierung machte es Klick. Ab ins Bad: Da lief das Wasser dann auch ganz fleißig aus dem Zulauf zur Waschmaschine raus. Schlauch kaputt gegangen und kein Aquastop dran. Toller Start ins neue Jahr!

Als ich den Hahn zugedreht hatte, hörte ich ganz aufgeregte Stimmen im Hausflur. Nachdem ich die Tür geöffnet hatte hörte ich schon

„Ja, unten im Keller ist auch schon alles nass. Wo kommt das nur her?“.

Als ich mich bemerkbar machte hieß es

„Wir dachten Sie sind gar nicht das.“
„Doch, wieso?“

„Na, wir haben Sturm geklingelt und so laut gegen die Tür gehämmert, das sie beinahe zu Bruch gegangen wäre.“
„Ich hab nichts gehört, nur dieses Schneefahrzeug“

Um die Geschichte etwas abzukürzen: Ich habe nicht nur meine Wohnung unter Wasser gesetzt, sondern auch einen Teil des Kellers. Das Wasser lief munter die Leitungsschächte herunter. Ich wohnte da im dritten Obergeschoß. Im zweiten wohnte ein älteres Pärchen, bei dem das Wasser nicht nur aus den Lampen tropfte, sondern es sich auch in einer Wasserblase unter dem Sicherungskasten sammelte.

Ein Teil des Wassers floss auch aus einer Lampe im Hausflur und von da über einer vom Vermieter fest eingebauten Kokosnussfußmatte nach draußen auf die Straße Die Matte hat sich kurze Zeit später so gewellt, das man die Tür kaum aufbekommen hatte.

Als der Hausmeister kam um den gesamten Schaden zu begutachten hat er mich erst mal ausgelacht. Meine Nachbarn haben mir dann lieber weise geholfen erst mal das Wasser und die feuchte Auslegware aus der Wohnung zu bekommen. Irgendwann später kam dann eine Firma um das restliche Wassers wegzusaugen und sowohl in meiner als auch in der unter mir befindlichen Wohnung Luftentfeuchter zu installieren.

Meine super schöne Auslegware konnte ich wegschmeißen. Und wie dass dann immer so ist, habe ich diese auch nicht mehr gekauft bekommen. Die Möbel standen dank Plastikfüße alle etwas höher und waren nicht betroffen … lediglich ein Videorekorder der auf dem Boden stand ist noch kaputt gegangen.

Über das Verhalten meiner damaligen Haftpflichtversicherung war ich sehr begeistert. Ich habe lediglich die Kontaktdaten aller Geschädigten angegeben und ansonsten (außer einem Schriftstück mit der Schadensnummer) nichts weiter mit diesem Vorfall zu tun gehabt.

Damals war ich fertig. Heute kann ich drüber schmunzeln. Wer das damals nicht gesehen hat, kann sich gar nicht vorstellen das man eine komplette Wohnung so unter Wasser setzen kann.

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Einmalig

26. Mai 2009 Schmidtie 2 Kommentare

In Angegrillt schrieb ich es ja schon mal: Ich liebe grillen! Und am liebsten natürlich auf Holzkohlebasis.

Bisher haben wir auf unserer Loggia mit dem Elektrogrill gearbeitet … was anderes bleibt einem in einem Mietshaus auch nicht übrig. Aber auf Dauer ist das doch irgendwie öde.

Mit einem Holzkohlegrill zu arbeiten hat mich bisher einzig mein Gewissen abgehalten. Ich würde mich nicht wohl fühlen unter Umständen die Schlafzimmer meiner Nachbarn voll zu qualmen.

Aber der Reiz, es doch mal auszuprobieren, war immer da … wo mal wir unterm Dach wohnen und der Mietvertrag so etwas nicht ausschließt. Eigentlich könnte es klappen … wenn der Rauch bei Windstille einfach nach oben abzieht dürfte sich keiner gestört fühlen.

Vor ein paar Tage stand er dann da … der Einweggrill mit Holzkohle. Ja richtig, ein Einweggrill. Was soll ich mir eine komplette Grillausstattung kaufen, wenn ich noch gar nicht weiß ob es überhaupt was wird.

Ganz mutig baute ich ihn auf, entzündete erwartungsvoll die Anzünder und drapierte die Holzkohle drum herum. Die kleinen Flammen loderten so vor sich hin, die Holzkohle fing langsam an das Feuer anzunehmen … alles im grünen Bereich. Die Rauchentwicklung hielt sich auch in Grenzen und zog nur ganz leicht seitlich ab … alles nicht so kritisch.

Nun hieß es warten … und warten … und warten. Hier und da musste ich die Kohlestücken noch ein wenig arrangieren, das sie die Flammen der Anzünder drohten zu ersticken. Aber insgesamt lief es recht gut. Dennoch hatte ich kein gutes Gefühl. Mag wohl an dem Rauchgeruch gelegen haben, der die gesamte Loggia einhüllte.

Und dann passierte es … eine Windböe … und was für eine! Der Grill stand sicher aber die Flammen bekamen viel zum Futtern … Sauerstoff pur. Entsprechend rot-gelblich leuchtete der gesamte Grill sehr schön auf. Gefährlich war das nicht … die Flammen konnte erst mal nichts Brennbares erreichen.

Viel schlimmer als die Flammen war aber die riesige Rauchbildung … die ausgerechnet auch noch in eine Häuserecke zog, an der unsere Nachbarn das Schlafzimmer hatten … natürlich mit geöffnetem Fenster.

Ich also los erst mal Wasser zum Ablöschen holen (Sand hatten wir gerade nicht da). Und was passiert wenn man dann auch noch Wasser drauf kippt … genau! Es wurde in Berlin plötzlich nebelig … zumindest in unserer Wohngegend.

Zum Glück zog der Qualm schnell ab … der Gestank auch.

Experiment misslungen … schade. Letztendlich haben wir dann das Grillgut doch auf unserem Elektrogrill gegart.

Nun ja, werde ich mich wohl mit abfinden müssen.

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Nachtschreck II

10. Februar 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Bevor ich ein paar Artikel über unsere Kleine schreibe, will ich erst mal das Thema “Nachtschreck” aus dem Oktober zu Ende bringen.

Altes Bett - DefektKurze Erinnerung: Mitten in der Nacht gab es einen lauten “Wumps” und ich lag ein paar Zentimeter tiefer. Die Halterung eines Querbalkens ist aus dem Holz herausgerissen. Hätten wir unter dem Bett nicht diese blauen Kästen stehen gehabt, wäre ich samt Lattenrost und Matratze bis auf den Boden geknallt. Und Wahrscheinlich wäre dann sogar der Querbalken gebrochen, was wiederum dazu geführt hätte, das meine Frau ebenso nach unten abgesackt wäre.

Ich habe dann nächsten Tag das Bett notdürftig geflickt, in dem ich einfach den Balken auf beiden Seiten um mehrere Zentimeter versetzt wieder angebracht habe. Da dies aber schon die insgesamt 4 Reparatur an diesem Bett war, musste ein Neues her.

Im Möbelhaus unseres Vertrauens angekommen machten wir uns gleich auf die Suche. Man glaubt gar nicht, wie teuer die Möbel alle sind.

Wir haben uns von einer Beraterin gleich “preiswerte” Modelle zeigen lassen. Als wir sie dann in Ruhe inspiziert haben, habe ich persönlich nicht nach der Optik geschaut, sondern wie das Bett “untenherum” konstruiert war. DAS war entscheidendes Kriterium, welches Bett es werden sollte.

Und wir haben auch gleich eines gefunden. Mit 2 neuen Nachtschränken knapp 900 Euro. Auch noch eine happige Stange Geld … wenn man bedenkt, das da keine Lattenroste etc. dabei waren … nur das Bettgestell selbst. Wenigstens war der Aufbau dabei.

Wie dem auch sei … 6 Wochen Lieferzeit waren ganz schön lang, und jedes mal, wenn wir zu Bett gegangen sind ist ein komisches Gefühl mitgekommen … wir hatten die Befürchtung, das noch innerhalb der Wartezeit das Bett ein weiteres mal auseinander fallen wird.

Einen Tag vor dem endgültigen Liefertermin habe ich das alte Bett dann abgebaut. Meine Frau hat auf ihrer Matratze im Wohnzimmer geschlafen, ich im Kinderzimmer bei der Kleinen.

Das neue Bett ist wirklich gut … es ist sogar etwas höher. Einzig komisch ist, das nun, nach knapp 3 Monaten, das Bett schon etwas knarrt … aber nicht auf meiner Seite, sondern auf der Seite meiner Frau :D.

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Nachtschreck I

13. Oktober 2008 Schmidtie 1 Kommentar

“Man hab ich mich erschrocken!” war eine Reaktion meiner Frau heute Nacht. Ich habe mich auch extrem erschrocken. Der Schreck war sogar so groß, dass ich eine Weile danach nicht mehr einschlafen konnte.

Ich weiß es noch genau, es war Punkt Mitternacht. Mir hat das Herz so dolle gepumpt … das hatte ich schon lange nicht mehr.

Aber was war eigentlich geschehen? Was hat uns mitten in der Nacht so aus dem Schlaf gerissen? War es etwa eine geisterähnlich Erscheinung?

Drehen wir die Uhr doch mal ein wenig zurück. Es ist Sonntag, der 12.10.2008:

ca. 20:00 Uhr: Klein-Xenia schläft bereits friedlich und meine Frau und ich sitzen am PC zwecks erster Planung für den ersten Geburtstag.

22:30 Uhr: Ich bin total müde, meine Augen brennen und ich will einfach nur schlafen. Meine Frau kommt aus solidarischen gründen mit.

22:45 Uhr: Dank einer genialen Erfindung mit dem Name “Katzenwäsche” (eigentlich unpassend, da Katzen doch so reinliche Tiere sind), sind wir recht schnell im Bad fertig und liegen im Bett.

23:59 Uhr: Ich schlafe sehr friedlich (denke ich) und in jedem Falle fest. Träume bestimmt auch was mehr oder weniger spannendes. Meiner Frau und unserer Tochter geht es eben so.

00:00 Uhr: WUMMMSSS – KRACH.

Frau: “Was war denn das?”
Ich: “Geh erst mal zu der Kleinen!!”
F: “Die schläft. Hat das wohl nicht mitbekommen. Man hab ich mich erschrocken!”
I: “Na was meinste denn wie es mir geht? Ich bin doch mit dem eben halb zusammen gebrochenen Bett einige Zentimeter nach unten gefallen!”

Da ist also Punkt Mitternacht eine Halterung eines Stützbalkens ausgebrochen und dadurch der Balken samt Lattenrost, Matratze und mir nach unten gesegelt. Glücklicherweise haben wir solche Rollkisten unterm Bett, so dass der Sturz nicht all zu tief war und dadurch auch der Stützbalken nicht gebrochen ist.

Diese Stelle ist schon mal von mir geflickt worden. Würde ich es jetzt reparieren wollen, müsste ich den Balken komplett auf beiden Seiten um mehrere Zentimeter verschieben … nur habe ich da keine Ahnung wie sich dann evtl. das Gewicht auf die gesamte Konstruktion verteilt.

Ich bin jedenfalls ins Wohnzimmer umgezogen.

Heute wollen wir uns dann mal nach einem neuen Bett umschauen.

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Entzwei, Kaputt, Ramponiert, Unbrauchbar

15. August 2008 Schmidtie Keine Kommentare

Ich bin derzeit etwas auf 180. Momentan läuft so einiges daneben … wir haben eine kleine Pechsträhne xD ;-( .

Eigentlich kennen wir das. Vor einigen Jahren hatten wir so was schon mal. Unter anderem wurde da in unserem Keller eingebrochen … aber nur in unserem! Das heißt, es wurden in der damaligen Nacht schon mehrere Keller aufgebrochen, aber in jedem Mietshaus der Umgebung nur 1-2 Keller. Wie ich von der Kripo damals erfahren hatte, waren das alles Keller in denen offensichtlich irgendwelche Technik-Teile lagerten. Ich hatte u.a. alte PC-Gehäuse deponiert.

Das eigentlich Schöne an dem Einbruch war: Die Diebe haben eine große blaue Mülltüte voll Elektroschrott mitgehen lassen (hätte ich nicht entsorgen müssen).

Das Dumme: Ein paar Tage später bat mich der Hausmeister mal in den Hauswirtschaftsraum mitzukommen. Er fragte mich, ob das, was er dort gefunden hatte, evtl. mir gehören würde. Und ja, es war mein Zeug … genau (und nur) die besagte blaue Schrotttüte. Und da in diesen HW-Raum kein normaler Mieter Zugang hat (sondern nur der Vermieter und einige Firmen), wurde die Kripo hinzugezogen. Natürlich ohne Ergebnisse.

Ihr werdet ja gleich von mir mit der Pechsträhne im Detail konfrontiert und wenn ihr das dann lesen werdet kommt sicher der Gedanke auf “Mein Gott. Dieses Gejammer. Es gibt schlimmeres. Andere Leute leben auf der Straße, haben nichts zu essen oder liegen mit einer tödlichen Krankheit im Bett”. Richtig, es gibt schlimmeres, allerdings nerven viele solcher Sachen (die auch noch gehäuft auftauchen) sehr.

Hier die Auflistung:

Friteuse

Ich hatte ja schon mal geschrieben dass mir der Deckel der Friteuse runter gefallen und an 4 Stellen gebrochen ist, man ihn aber noch benutzen kann. Ich will den Aufbau mal etwas genauer beschreiben:

Der Plastikdeckel hatte ein Sichtfenster, war leicht oval geformt und an 6 Stellen mit dem Metall-Innenleben verschraubt. 2 Schrauben waren vor dem Sichtfenster, 2 hinter dem Sichtfenster und 2 hinten am Scharnier. Genau die Halterungen um das Sichtfenster herum waren gebrochen, so dass das Metall nur noch mit 2 Schrauben am Plastikdeckel befestigt war. Das Sichtglas war zum Glück nicht gebrochen und war auch noch fest am Metall verklebt.

Hat man den Deckel geschlossen, war das ganze Konstrukt noch schön fest und die Friteuse nutzbar.

Nach der letzten Fritten-Brutzel-Runde wollte ich die Friteuse mal so richtig ordentlich vom Fett befreien. Insbesondere am Metall des Deckels hat sich eine sehr festsitzende braune Schicht gebildet.

Mit normalem Spülmittel kommt man da nicht weit, es musste schon ein aggressiver Fettlöser her.

Also habe ich den Deckel schön eingesprüht und eine Weile liegen lassen. Als ich ihn dann sauber machen wollte, schepperte es so komisch. Und dann sah ich es: Das Glas vom Sichtfenster war abgefallen!! Es hatte keinerlei Halt mehr.

Bei der folgenden Deckel-Autopsie entdeckte ich auch warum: Das Glas war nie festgeklebt. Es hielt alleine durch die Verschraubung von Metall und Plaste. Es hatte nach dem Unfall nur gehalten, weil durch das Fett alles verklebt war! Nun ja, der Fettlöser hat überall gewirkt, so dass das Glas abgefallen war. Das hat man mal wieder von zu viel Sauberkeit :whistle: .

Friteuse defekt und schrottreif.

Spülmaschine

Wir haben quasi vom Vormieter eine große Spülmaschine übernommen. Von innen sah sie auch wie frisch gekauft aus. Da wir sie vom Vermieter, nicht vom Vormieter, übergeben bekommen hatten, haben wir auch keinen Funktionstest gemacht und voll darauf vertraut, das alles in Ordnung ist.

Nach den ersten Spülgängen war dann auch die erste obligatorische Vollreinigung fällig. Ich entfernte dazu unten das Sieb und war geschockt: Das komplette Sieb war mit riesigen Löchern durchgerostet :o ! Und damit haben wir unser Geschirr gespült! Was blieb anderes übrig: Neues Sieb bestellt … 40 Euro weg.

Neulich (ich weiß, etwas spät) kam meiner Frau und mir in den Sinn: “Mensch, haben wir eigentlich schon mal den Klarspüler aufgefüllt?”. Nein, hatten wir nicht. Normalerweise sollte die Spülmaschine das auch elektronisch anzeigen. Ich also Deckel des Klarspülerfaches auf … und es war voll! Nach einem ¾ Jahr hatte es sich nicht ein bisschen geleert! Toll. Vermutlich ist da was an der Zufuhr defekt oder was verstopft. Um das genauer zu wissen müsste ich die Gesamte Front der Spülmaschine auseinander nehmen.

Bett

Da ist doch vor 2 Wochen das Bett zusammen gekracht! Der Grundrahmen ist am Ende des Bettes rechts und links über 2 Vollholz-Füße miteinander verbunden. An den Seitenleisten sind Metallplatten mit je 3 Hacken angebracht … an den Füßen sind Metallwinkel mit entsprechenden Ösen über 3 Schrauben befestigt.

Und genau die 3 Schrauben des Winkels sind auf der rechten Seite rausgerissen.

Ich konnte das zwar erst mal reparieren (habe den Winkel versetzt angebracht), aber dies ist die dritte Reparatur an dem Bett (und nein, es lag nicht an zu viel “Sport”)! Viel mehr kann ich bald nicht mehr machen.

Drucker

Ich habe hier so ein Multifunktionsgerät. Ein an sich sehr zuverlässiges Gerät der Firma Canon. Vor knapp einem halben Jahr fing es dann an: Er druckte bei Farbe nur noch streifig. Nach Rücksprache mit einem Druckerfachmann war wohl der Druckkopf defekt. Das Komische: Habe ich mit voller Qualität gedruckt, war von den Streifen nichts mehr zu sehen!

Vor 2 Wochen war es dann aber soweit: Egal in welchem Qualitätsmodus ich auch was drucken wollte, nur noch Streifen. Zack, wieder 60 Euro weg (für den neuen Druckkopf) ;-( .

VDR

Für diejenigen, die nichts mit VDR anfangen können. VDR = Video Disk Recorder. Ist eine auf Linux basierte Software mit der man sich (einfach ausgedrückt) einen digitalen Videorekorder basteln kann. Ich hatte bisweilen dazu immer alte Hardware am laufen, denn dieser VDR begnügt sich mit wenig Rechenleistung.

Letzte Woche nun das Desaster: Er startet nicht mehr. Nach längerer Fehlersuche sah ich es dann: Das Mainboard war defekt. Ein für die Chipsätze des Boards angebrachter Kühlkörper war ab und der große Chip darunter schwarz. Verbrannt.

Boing, wieder über 100 Euro für neue Hardware weg. Und das Gerät läuft mit der neuen Hardware sehr schlecht. Nur noch Bildartefakte und Tonaussetzer. So ein Misst. Ich schreibe mal einen Extra-Artikel darüber.

USB – Stick

Ich hatte einen sehr guten USB – Stick mit kompletter Arbeitsumgebung (U3). Er war quasi jeden Tag in Betrieb. Ein sehr geliebtes Teil. Und während ich am VDR bastle und ein paar Daten vom großen zum kleinen PC mit eben jenem Stick transportieren will … geht der auch kaputt. Kein System erkennt ihn mehr … schlimmer, kein System sieht ihn mehr. Als würde er nicht mehr existieren ;-( .

Ratsche

Was eine Ratsche ist, muss ich sicher nicht erklären. Dieses Teil war zwar schon Qualitativ nicht das Beste, hat aber seinen Zweck mehr als gut erfüllt. Lag gut in der Hand. Nun, jetzt ist sie nicht mehr. Bei der Arbeit am VDR (musste ja das eine oder andere zusammenschrauben) ist auch sie kaputt gegangen.

Kita

Ok Ok, hier ist nichts kaputt oder so, das Thema passt aber ganz gut zur Pechsträhne.

Bzgl. Kita hatten wir uns relativ schnell festgelegt. Wir wollten unsere Kleine im November in die hier im Hause befindliche Kita bringen. Das Konzept und Ambiente der Kita hat uns gleich sehr gefallen.

Als wir dann endlich den Gutschein vom Jugendamt hatten teilte uns die Kita mit, das kein Platz mehr für die neue Gruppe frei ist. Aber darüber schreibe ich noch mal in einem anderen Artikel.

Durchfall

Vor 2 Wochen (Donnerstag) begann es. Wir wollten zu meiner Oma fahren (die wir nur selten sehen) und Klein-Xenia mitnehmen. Leider hat Xeni viel gequengelt und geschrieen.

Meine Oma war immer ganz bedrückt und glaubte, dass sich Xenia einfach nur nicht bei ihr Wohl fühlen würde. Wir haben dann aber gemerkt was es war: Durchfall :sick: … und das recht dünne und aggressiv. Insgesamt haben wir etliche Windeln an diesem und den nächsten Tagen verbraucht. Man hat aber auch gar nicht gemerkt, wenn sie wieder die Windeln voll gemacht hat. Es hat nicht mal gestunken wie sonst.

Der Durchfall selbst war aber für Xenia nicht direkt das schlimme, sondern mehr die total entzündete Haut rund um Po und Intimbereich. Das quälenste war dann auch direkt das saubermachen und eincremen mit Wundsalbe. Das Würmchen hat sich vor Schmerz immer ganz steif gemacht und richtig tränen geweint.

Zum Glück ist das wenigstens vorbei.

Arbeit

Nach meinen 2 ½ Wochen Urlaub kehre ich frohen Mutes zur Arbeit zurück … um festzustellen das mein kleiner Linux – Testserver kaputt ist. Gaaaanz toll. Das passt irgendwie rein.

Ok, genug geflennt … mal abwarten was als nächstes passiert. Manchmal kommt nach einer Pechsträhne ja eine Glücksträhne (Geldgeschenk/-gewinn in Millionenhöhe?? :D ).

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Sicherheitschefoberinspektor

21. Juli 2008 Schmidtie 2 Kommentare

Tja, so schnell kann es gehen: neue Aufgaben am Wochenende bekommen und Zack, schon hat man einen neuen Job inne.

Ich darf mich ab sofort Sicherheitschefoberinspektor nennen. Meine Aufgabe ist es Gefahrenquellen zu erkennen, mit Hilfe von Fachzeitschriften und dem Internet geeignete Vorsichtsmaßnahmen zu finden, Materialien dazu einzukaufen und diese dann in den Einsatz zu bringen um das gesamte Gebiet so sicher wie möglich zu machen.

100%ige Sicherheit gibt es natürlich nie, weshalb ich selbstverständlich auch nebst dem verbauten bzw. verarbeiteten Materialien immer ein Auge offen haben muss. Und bei größeren Veränderungen der Umgebung heißt es wieder: Recherchieren, Besorgen, Umsetzen.

Der neue Job ist ein Vollzeitjob und erfordert, dass ich immer fit und konzentriert bin!

Wer sich fragt, wie die Bezahlung aussieht, dem muss ich leider sagen, das der Job ehrenamtlich und damit unentgeltlich ist. Belohnt wird er für die geleistete Arbeit dennoch: Mit einer gesunden Tochter mit zufriedenem und lächelndem Gesicht!

Es geht hier nämlich um ein Privatjob!!

Unsere Kleine wird ja zusehends mobiler. Nachdem sie ja schon seit etlichen Wochen sich auf dem Bauch um 360° um die eigene Achse drehen kann, vor ein paar Wochen auch endlich den Dreh raus hatte, wie man sich vom Rücken auf den Bauch dreht und diverse Rückwärtsbewegungen geübt hat, ist sie nun in der Vorwärts-Richtung unterwegs. Krabbeln kann sie zwar noch nicht, aber sie zieht sich mit ihren Armen nach vorne und manchmal auch durch Abstoßen mit ihren Füßen.

Das kann sie mittlerweile so gut, das sie es durchaus schafft von einem Raum in den nächsten zu robben.

Und spätestens ab jetzt muss die Wohnung sicher gemacht werden: Möbelecken mit weichen Kunststoffecken bekleben, Schranktüren sichern, Schubfächer mit einem Einklemmschutz versehen, die Inhalte der offenen Fächer kontrollieren, sämtliche Grünpflanzen, die in Greifnähe sind, verstecken (könnten ja giftig sein), spezielle Türstopper, damit die Tür nicht einfach mal so zufallen kann, usw.

Und ganz wichtig ist auch, was man manchmal so herumstehen lässt. Wischmop in der Ecke -> muss weg, könnte ja der Stil umfallen. Offene Reisetasche im Flur -> mindestens mit den Reißverschlüssen die Fächer zumachen, die Kleine könnte ja reinkrabbeln.

So beginnt bei uns also die nächste Phase und eben ein neuer Job.

Klar, diese Sicherheitsmaßnahmen sind manchmal unbequem. Wenn man jedes Mal, wenn man an den Schrank muss, die Sicherung entfernen muss, dann kann das schon lästig werden, aber Sicherheit geht nun mal vor.

OK, ich muss dann mal wieder meinem neuen Job nachgehen :wink: .

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Hol ihn Heim

Kennen die Berliner Leser evtl. noch die 104.6 RTL Aktion “Hol ihn Heim”, bei der Frauen, die ihre Freizeit zu Hause verbrachten, ihren Männe bei der Arbeit anrufen sollten um ihn zu überreden zu einem Schäferstündchen schnell nach Hause zu kommen?

So was hat meine Frau neulich gemacht :D !! Nur leider nicht zu einem Schäferstündchen ;-( .

Sie rief mich ganz aufgelöst an, als ich gerade wg. wichtiger Termine unterwegs war. “Wir haben irgendwas Fliegendes in unserem Schlafzimmer. So was Vogel mäßiges.”. Erwähnen sollte ich noch, dass sie vor so gut wie jedem Tier, egal welche Größe es hat, eine Angstphobie hat. Das ist insofern schade, als dach ich doch nebst Tochter gerne noch ein Kätzchen haben würde wollen.

Die Indizien waren recht eindeutig. Vogelschiss auf der Gardine, auf dem Laminat vor dem Fenster und leider auch auf dem Schlafsack unserer Süßen. Zudem war “ein wenig” (nein, bei uns ist es nicht dreckig!!) Staub war aufgewirbelt worden.

Nach einigem überlegen bin ich also schnell nach Hause gedüst um mit Taschenlampe und großem Handtuch das Schlafzimmer abzusuchen. Hinterm Bett, unterm Bett, unter den Nachtschränken, in Xeni’s Bett, unter den Bettdecken, auf’m Schrank, neben Schrank, im Schrank … nix … es war einfach nix zu finden.

Die Balkontür war schon zum Vorfall nur angeklappt … eigentlich sehr schwierig für einen aufgeregten (daher die Angstschisse) Vogel wieder den “Ausgang” zu finden … aber er muss ihn gefunden haben.

Nun ja, und wenn doch nicht, wird entweder einer von uns Morgens mal mit nem aufgekratztem Gesicht aufwachen, oder es krichen plötzlich Verwesungsgerüche durch die Wohnung :evil: .

Jedenfalls war ich erst mal ihr Held 8) . So was braucht mal das Ego. UUUND ich hab wieder was um sie etwas aufzuziehen :p .

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Hitzefrei II

19. Juni 2008 Schmidtie Keine Kommentare

So, nach ein paar sonnigen Tagen können wir nun sagen, dass die Folien gute Arbeit leisten. Wir haben nun zumeist um die22 Grad … gestern mal 23 Grad.

Das ist gegenüber 27 – 30 Grad deutlich zu merken.

Derzeitiges Fazit: Würden wir wieder kaufen.

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