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Artikel Tagged ‘Ernährung’

4-7 x am Tag

31. August 2009 Schmidtie Keine Kommentare

Ja, ihr habt die Überschrift richtig gelesen … 4-7 x am Tag … und das Tag für Tag und Woche für Woche. Quasi das ganze Jahr über. Das ist eigentlich nicht die Norm und wird auch nicht empfohlen, aber bei uns ist das eben so.

Es gibt viele die es nur 2 x machen … und dann auch noch „schnell schnell“. Andere wiederum halten sich an die Empfehlung: 3 x ordentlich und 2 x ein Quickie sozusagen.

Es variiert eben. Hängt immer davon ab wie die Nacht und vor allem der Morgen verläuft bzw. was am Wochenende am Vormittag so passiert.

Ich rede hier selbstverständlich vom „Mahlzeiten zu sich nehmen“.

Inspiriert vom Artikel „Positive Essgewohnheiten entstehen in der Kindheit“ von Kat vom joomBee Blog machte ich mir mal so ein paar Gedanken wie es bei uns so abläuft … insbesondere in Bezug auf unsere Kleine.

Bezüglich des „Was“ brauchen wir uns glücklicherweise keine großen Gedanken zu machen. Zugegebener Maßen ist Xenia bei Obst in Bezug auf Vielfältigkeit noch etwas zurückhaltend, aber das was sie mag, isst sie gerne und, wenn vorhanden, auch in entsprechender Menge.

Bezüglich des „Wie viel“ funktioniert auch alles so, wie es sein soll … ist sie satt dann ist sie satt.
Obwohl … wenn ich mal etwas darüber nachdenke stimmt das nicht 100%tig. Es gibt schon Situationen wo sie augenscheinlich satt ist, wird ihr aber etwas Besonderes angeboten greift sie dennoch zu.
Bspw. beim Abendbrot. Da kann sie satt sein wie sie will … die Frage nach Joghurt oder Fruchtquark bejaht sie aber immer. Sie isst zugeben dann aber auch nicht immer alles auf und die Portionen sind ja auch nur Kinderportionen.

Bezüglich des „Wie oft“ gibt es bei uns aber schon ständig Situationen die der allgemeinen und schon angesprochenen Empfehlung von 5 Mahlzeiten widersprechen.

Ich will das mal anhand eines Kindergartentages darstellen.

Xenia wird von uns zwischen halb und um 8 in den KiGa gebracht. Frühstück findet dort um 8 statt, so dass Xenia im KiGa frühstücken kann.

Mittagessen wird da aber bereits um 11:00 Uhr serviert … einfach, damit die Kinder spätestens um 12:00 Uhr zum Mittagschlaf im Bett sind.

Der Zeitabstand zwischen Frühstück und Mittag ist ja eigentlich so in Ordnung, allerdings gibt es dazwischen die berühmte Obstpause. Das bedeutet, das die Kinder vormittags im Abstand von 1 ½ Stunden 3 Mahlzeiten zu sich nehmen.

Nach dem ca. 2stündigen Mittagsschlaf … also gegen 14:00 Uhr … ist Vesper angesagt. Oftmals etwas später, aber nicht sehr viel. Das heißt spätestens 15:00 Uhr sind bereits 4 der 5 Mahlzeiten im wahrsten Sinne des Wortes gegessen.

Bei uns gibt es für gewöhnlich um 18:00 Uhr rum Abendbrot … also 3 Stunden später … ein super Zeitabstand.

Allerdings zeigt sich, dass dies für unsere Kleine manchmal zu lang ist. Nicht nur das sie ja im KiGa an einen 1 ½ Stundenrhythmus gewöhnt wird, sie isst ja auch bei jeder Mahlzeit entsprechend viel / wenig, je nach dem wie satt sie noch ist.

So ist es bei uns (Un)sitte eine weitere Zwischenmahlzeit einzuführen. Das kann Obst (oder auch Obstmus) sein und manchmal (ja, ich gebe es ja zu) auch Gummibärchen oder Kekse (bezüglich Süßigkeiten werde ich mal einen anderen Artikel verfassen). Man merkt an ihrem Verhalten wie es abends ist, wenn sie diese Zwischenmahlzeit nicht bekommen hat … denn dann ist sie besonders anhänglich und weinerlich. Noch sagt sie ja nicht „Ich habe Hunger“.

Das heißt, wir sind dann schon bei insgesamt 6 Mahlzeiten pro Tag. Und wie kommt die 7te zustande? Es passiert sehr oft, das Xenia schon sehr früh ausgeschlafen hat … und mit früh meine ich zwischen 05:00 Uhr und 06:00 Uhr … also 2-3 Stunden vor dem KiGa Frühstück. Und auch hier zeigt sich an ihrem Verhalten das sie dann ein kleines Vorfrühstück benötigt.

Und schon sind Ruckzuck 7 Mahlzeiten zustande gekommen.

Jetzt stellt sich natürlich noch die Frage wie es dann mal zu „nur“ 4 Mahlzeiten kommen kann.
Ganz einfach: das passiert nur am Wochenende. Hier versuchen wir es zeitlich so einzuteilen, dass es 5 Mahlzeiten werden. Gefrühstückt wird direkt nach dem Aufstehen. Mittag gibt es gegen 12:00 Uhr und dazwischen eine Obstpause. Vesper machen wir dann irgendwann nach dem Mittagsschlaf und dann bleibt ja nur noch Abendbrot. Alles so verteilt wie möglich.

Sind wir aber vormittags alle unterwegs, hat Xenia mal länger geschlafen und wir sind erst mittags zurück, dann fällt die Obstpause auch schon mal aus.

Einen richtigen Rhythmus und eine Gleichmäßigkeit gibt es also bei uns nicht. Muss es aber auch nicht. Wir kommen alle damit klar und unsere Kleine isst ja sowieso nur so viel bis sie satt ist. Danach tobt sie sich die Kalorien wieder runter :D

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Süßer Grießbrei mit Würstchen

Habt ihr schon mal süßen Grießbrei mit Würstchen gegessen? Ich auch nicht, unsere Tochter schon.

Letzte Woche war sie wegen ihrer Bronchitis zu Hause. Meine Frau hatte die Kleine betreut und zum Freitag eine Kartoffelsuppe gemacht. Leider mochte Xenia die Suppe nicht … sehr wohl aber die Würstchen die wir immer dazu essen.

Da noch genug von der Suppe übrig war, hatten wir uns so überlegt, dass wir Eltern die Reste am Samstag essen könnten. Für Xenia gab es eine Portion Grießbrei.

Tja, und wie wir es eben gewohnt sind, gab es auch diesmal zur Kartoffelsuppe Würstchen … und die hat uns Xenia nicht gegönnt. Als sie die Würstchen gesehen hatte, war ihr der Grieß erst mal egal. Sie wollte unbedingt Würstchen essen.

Also gaben wir ihr ein Würstchen. Und dann aß Xenia genüsslich abwechselnd mal vom Grieß und mal vom Würstchen. Das stellte ich mir irgendwie nicht sehr lecker vor, aber ihr scheint es geschmeckt zu haben. Nun ja, ich kenne auch jemanden der sich Nutella auf Leberkäse schmiert.

Und wenn ich schon vom Essen rede, kann ich auch mal einen Statusbericht bezüglich Xenia und Essen abliefern.

Die letzten Einträge handeln ja noch von der Breinahrung … klar das wir da nicht mehr sind. Und das ist auch gut so.

Es gab in der ersten Zeit, in der wir mit fester Nahrung angefangen hatten, leider ein paar Rückschläge. Angefangen hatte es damit, das Xenia selbst den zuvor noch gut gegessenen stückigen Brei nicht mehr wollte. Warum wissen wir nicht. Auch so was wie Brot verweigerte sie plötzlich, obwohl sie es zuvor gut gegessen hatte.

Das war schon blöd, wegen dieses Rückschlages wieder mehr Breigläschen für Kinder ab 4 Monate kaufen zu müssen. Außerdem führte diese Abneigung auch dazu, das Xenia eine ganze Weile im KiGa nichts zum Mittag gegessen hat. Aber was soll man machen. Mehr als ihr es immer wieder anbieten kann man ja eh nicht.

Als sie dann irgendwann wieder anfing auch stückiges Essen zu sich zu nehmen waren wir natürlich richtig froh. Wir konnten tatsächlich von Woche zu Woche die Anzahl an Breigläschen verringern … bis wir diese nur noch „als Notfallration“ einkauften.

Allerdings trat dann recht schnell ein neues Problem auf. Xenia beschränkte sich auf sehr wenige Lebensmittel. Mir ist bewusst dass dies für Kinder durchaus normal ist, aber es schränkte halt bei der Auswahl ein, was man am Wochenende zu essen machen konnte. Was ich ein wenig schade fand ist, das Xenia viele Dinge nicht gegessen hatte, weil sie ihr nicht schmeckten, sondern weil ihr die Optik scheinbar nicht zusagte, denn sie hat vieles einfach nicht probieren wollen.

Das war schwierig. Manchmal haben wir Essen gekocht mit der Überlegung, das auch Xenia das bestimmt essen würde, und dann hat sie weinend und brüllend auf ihrem Stuhl gesessen weil sie sich auf was zu Essen freute, ihr das Angebotene aber nicht zusagte. Oftmals konnte man sie nur überzeugen, in dem man über irgendwelche Tricks (Nuckel in das Essen getunkt o.ä.) ihr den Geschmack präsentierte. Wenn sie dann wusste, dass es doch nicht so übel war, hatte sie auch ganz bereitwillig gegessen. Aber selbst wenn sie das Essen kannte, gab es am Anfang oftmals erst mal Terror.

Was auch sehr anstrengend war, war die Phase in der sie das Essen absichtlich auf den Boden geschmissen hatte. Da flog so einiges an Brot, Käse, Wurst und Trinkbecher durch die Gegend. Und das „Ermahnen“ brachte genau nichts. Im Gegenteil, genau das animierte sie erst recht weiter zu machen. Irgendwann haben wir dann mal im Internet recherchiert. Relativ eindeutige Empfehlung wie man mit dieser „Phase“ umgeht: Ignorieren. Also einfach nicht darauf reagieren. Man sieht im Augenwinkel das sie was runterschmeißt? Nicht hinschauen. Einfach weiter essen und am Ende der Mahlzeit alles ohne Kommentar aufsammeln. Witzig war, dass sie die runter geworfenen Essensreste oftmals selber aufsammelte und in sich rein stopfte. Wir fragten uns dann immer, warum sie das nicht gleich am Tisch gegessen hatte?

Egal, die Empfehlung hat tatsächlich geholfen. Dauerte nicht lange und sie hatte das Interesse daran verloren.

Heute kann ich sagen, dass wir diese „Phasen“ überstanden haben und Xenia mittlerweile eine gute und relative saubere Esserin geworden ist. Klar schmiert sie sich auch schon mal Joghurt in ihre Haare, weil was davon an der Hand klebte, oder Mund und Nase kleben durch die Marmelade, aber insgesamt isst sie sehr ordentlich.

Ganz großer Fan ist sie von allen Milchprodukten. Milch in ihrem Trinkbecher süffelt sie fast in einem Atemzug aus. Käse schlingt sie regelrecht runter und bei der Frage ob sie ein Joghurt oder Quark will, fangen die Augen an zu leuchten.

Was wir auch recht frühzeitig angefangen haben ist ihr das Essen mit einem Löffel beizubringen. Es ist erstaunlich, seit dem sie den Dreh raus hat, will sie nur noch alleine mit dem Löffel essen … es gibt immer ganz großes Gemeckere wenn einer von uns ihr da mal helfen will. Das geht gar nicht!

Bezüglich naschen ist Xenia meistens sehr genügsam. Sie bekommt Süßkram auf Zuteilung und meistens ist es so, dass sie nicht großartig bettelt wenn die Ration alle ist.

Es ist sehr schön für die Kleine da keine Extrawurst mehr machen zu müssen. Klar gibt es bestimmte Dinge die wir nur für sie kaufen, weil sie diese gerne isst, aber ansonsten ist alles einfacher geworden. Und ich, der auch gerne isst, finde es immer wieder spannend Xenia mal neue Dinge probieren zu lassen.

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Nachtaktiv

18. August 2008 Schmidtie Keine Kommentare

Deutschland ist zu dick. Ernährungswissenschaftler empfehlen: Esst mehr Obst!!

Ich empfehle: Esst zwar mehr Obst, kommt aber nicht auf die Idee abends noch ne halbe Wassermelone zu verdrücken. Man sieht dann doch häufiger die Toilette als das Bett. Und aus gesundheitlichen Gründen ist das nicht gut. Zum Erfolgreichen Abnehmen zählt nämlich auch "Der gesunde Schlaf"!

5 x WC innerhalb von 7 Stunden Nachtschlaf ist eindeutig zu oft!!

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Getränkewahl

30. Juni 2008 Schmidtie Keine Kommentare

Als junge Eltern fragt man sich täglich "Mache ich das richtig und gut". Man will natürlich die besten Eltern werden die das Kind sich vorstellen kann. Das verwirrt manchmal, da man eben noch denkt "So habe ich das mal gelesen und mein Gefühl sagt auch das ist richtig so" und ein paar Tage später "Ist das noch so richtig, müssten wir das nicht doch ein wenig anders machen?".

So gab es vor ein paar Tagen und gestern wieder solch eine Situation … in Bezug auf das Trinken.

Noch vor einigen Artikeln hatte ich geschrieben, dass unsere Kleine eine Säuferin ist und durchaus 450ml pro Tag trinkt!!

Das hat sich geändert. Wenn’s hoch kommt sind es nur noch 50ml. Warum? Wir haben das Getränk gewechselt! Warum?

Bisher gab es einen Instant-Melissen-Tee für Babys ab dem 4. Monat. Meine Frau hatte sich mal die Verpackung etwas genauer angeschaut und entdeckt, dass dieser Instant Tee Kohlenhydrate (Zucker) enthält. Und zuckerhaltige Getränke wollten wir eigentlich nicht geben. Also mussten wir was ändern. Jetzt konnten wir uns wenigstens Erklären, warum die Kleine so "gesoffen" hat.

Wir haben auf einen Kinder-Früchtetee aus dem Teebeutel umgestellt … und den trinkt sie nicht so intensiv. Auch stilles Wasser ist für sie nur selten mal was, was man trinken könnte.

Gestern habe ich mich dann wieder gefragt "Das die Kleine jetzt nur noch so wenig trinkt ist doof. Was kann man denn da jetzt noch machen? Doch wieder den Melissen-Tee geben?".

Ich habe mir die Instant-Melissen-Tee Packung noch mal genauer angeschaut. Es ist Traubenzucker enthalten. Über Traubenzucker gibt es ganz unterschiedliche Ansichten. Die Werbung suggeriert einem das er gut ist, von dem Arzt meiner Schwester gibt es aber die Aussage, dass Traubenzucker gar nicht so wirkt und eher noch Durst verursacht.

Wie dem auch sei, der Anteil Kohlenhydrate auf 100ml fertigem Getränk Melissen-Tee beträgt 4,6 Gramm. Nun schien mir das nicht viel und ich habe mir mal die Gläschen angeschaut, die wir so verfüttern. Egal ob es reiner Obstbrei, Nach-, Mittagsbrei oder gar der Abendbrei ist, alle enthalten pro 100 Gramm Brei mehr Kohlenhydrate (und zumeist davon Zucker) als der Tee. Gerade die Abendbreie haben im Durchschnitt die doppelte bis dreifache Menge. Gefüttert werden pro Mahlzeit aber 190 Gramm Brei!!

Nun ist das sicher keine Rechtfertigung noch mehr Zucker in das Kind zu stopfen, aber die geringe Menge in Abhängigkeit zu dem, was die Kleine trinkt, lässt uns nun dazu übergehen 2 x am Tag je 50ml Melissentee und sonst den Früchtetee zu geben. So kommt sie erst mal auf die Mindestmenge von Flüssigkeit.

Wichtig zu beachten ist nicht nur der Zuckeranteil im Getränk sondern auch, das sie aus der Flasche zügig trinkt und sie nicht zum Nuckeln verwendet. Das ist das eher Gefährliche. Die Menge Zucker gegenüber ihrem Bewegungsdrang (auch wenn er noch stark eingeschränkt ist) ist da noch zu vernachlässigen.

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Schnee

26. Juni 2008 Schmidtie Keine Kommentare

Unsere Kleine hat mit Begin der Breizeit eigentlich gleich ganz gut vom Löffel gegessen. Ein kleines Naturtalent sozusagen. Solche Storys wie "Oh, da werdet ihr ja richtig Spaß haben wenn ihr mal Spinat füttert" gab es nie.

Letzten Sonntag wollte ich meine Frau mal ein klein wenig länger schlafen lassen und bin mit unserer Tochter alleine aufgestanden. Klar das als erstes Frühstück für die sie auf dem Programm stand. Zurzeit füttern wir HA1-Milch mit ein paar Esslöffeln Getreide-Schmelz-Flocken damit das Ganze etwas mehr Breiform annimmt. Das sieht dann einfach nur nach weißen Pamps aus :p .

Nach langer Zeit durfte ich also mal wieder das Frühstück füttern und machte mir keine allzu großen Sorgen das etwas schief gehen könnte.

Tja, aber irgendwie hatte ich Glück. Schon nach dem zweiten Löffel meinte die Kleine ihre eine Hand gleich hinterher in den Mund stecken zu müssen um dann die vollgebreite Hand erst mal an ihre Wippe abschmieren zu müssen. Toll!! Also schnell ne Ladung Taschentücher geschnappt und erst mal sauber gemacht.

Etwas später: Der Teller war nur noch halb voll und ich habe echt gerade den Löffel aus dem Mund gezogen als unsere Süße ein kleines "Hatschi" von sich gab. JUHU, es schneit … oder hat geschneit. Xeni war mit Brei-Schnee-Flocken besprenkelt, die Wiege war besprenkelt, ich natürlich auch von oben bis unten und auch die Couch hat etwas abbekommen .

Gegen Ende des Frühstückvorganges, die Kleine war schon weitestgehend zufrieden endlich was im Magen zu haben, meinte sie ihren Mund zu einem Kußmund formen zu müssen und mal eben mit diesem Pupsgeräusche zu machen … inkl. Restbrei der "Rausgepupst" wurde. Ich habe nur gemerkt wie etwas auf meiner Stirn "gelandet" ist.

Tja, DAS war mal ein lustiges Frühstück … für unsere Kleine zumindest. Aber ich muss zugeben mich auch amüsiert zu haben :D .

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Saufkopf

Wer fleißiger Blogleser ist weiß, das wir anfänglich Probleme damit hatten unserer Kleinen mit der Breizeit auch was zu Trinken anzubieten. Das heißt, anbieten war nicht das Problem, sondern, das sie von den angebotenen Sorten nichts mochte.

Irgendwann hatte wir dann mal einen Kinder Melissen-Instant-Tee gefunden, den sie ganz gut getrunken hat. Ganz gut hießen ca. 50ml pro Tag! Das war für sie schon sehr viel … wenn auch nicht genug. Lt. unserer Kinderärztin war die kleine Menge aber nicht schlimm, da sie durch die ja eben breiige Nahrung noch Flüssigkeit zu sich nimmt.

Zur Info: Lt. diversen Tabellen ist eine Menge von 200ml reinem Trinken für Babys im Alter von 5-6 Monate optimal.

Und wie sieht es heute aus? Ob ihr es glaubt oder nicht, aber 450ml pro Tag sind keine Seltenheit :o . Unsere Kleine ist nen richtiger Saufkopf geworden :) .

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Projekt ‘Wegfall Nachtflasche’ III

5. Juni 2008 Schmidtie 1 Kommentar

Hier gehts zum Teil I und zum Teil II.

Dies soll der "Abschlussbericht" zum Projekt sein, denn Xeni hat ja von alleine aufgehört eine Nachtflasche zu verlangen:) . Durchschlafen können wir dennoch nicht ;-( .

Xenia hat nach wie die Angewohnheit Abends und Nachts schreiend wach zu werden. Abends liese sich noch dank Westzimmer durch das aufgeheizte und helle Zimmer erklären … wobei scheinbar die Helligkeit am ehesten eine Rolle spielt.

Aber was ist mit Nachts? Naja, auch wenn wir da nicht wirklich eine Erklärung für haben (woher auch), so habe ich eine Vermutung.

In vielen Berichten über das Schlafen gehen wird beschrieben, das Kinder bis zu 7mal in der Nacht wach werden können … sich kurz umschauen ob es die gewohnte Umgebung ist und im Idealfall wieder einschlafen. Daher ist es wichtig so einen Zwerg wach ins Bett zu legen.

Einen ganz besonderen Hinweis gab es bzgl. Nuckel als Einschlafhilfe. Man kann durchaus den Nuckel beim Hinlegen nutzen, sollte ihn jedoch, wenn er vom Kind ausgespuckt wird, nicht wieder zum Beruhigen weiter verwenden. Ansonsten könne sich das Kind daran gewöhnen, immer einen Nuckel zum Einschlafen zu benötigen.

Und genau diesen Fehler werden wir gemacht haben, denn mit Nuckel ist die Kleine schlagartig ruhig und schläft weiter.

Konsequenz: Neues Projekt mit dem Titel "Entwöhnung Nuckel zur Nacht". Wann wir konkret damit anfangen und wie wir das angehen werden, schreibe ich in einem anderen Artikel wenn es denn dann losgeht.

Schnell noch ein paar andere Daten: 71cm groß und 9 Kilo "leicht" :D ist die Kleine.

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Projekt ‘Wegfall Nachtflasche’ II

25. Mai 2008 Schmidtie 1 Kommentar

Hier mal der aktuelle “Projektstand”

Nacht vom Donnerstag, 22.05., zum Freitag

  • Gegen 19:00 Uhr wieder ins Bett.
  • Mit leichtem quengeln gegen 00:30 Uhr aufgewacht. Hat sich aber mit Schnulli schnell wieder zum Schlafen bewegen lassen. Bis zu diesem Zeitpunkt nicht ein einziges mal gequengelt oder geschrieen!!
  • Ca. 04:00 Uhr begann die Aufwachphase … die wir aber immer wieder bis ca. 05:30 Uhr hinauszögern konnten.

DAS war schon eine fast perfekte Nacht. Xenia ist also ohne Probleme eingeschlafen und ist eben nicht alle Stunde wach geworden. Keine Schreiorgien … lediglich eine kurze Unterbrechung kurz nach Mitternacht. Sehr schön !!

Nacht vom Freitag, 23.05., zum Samstag

  • Muss ich eigentlich jedes Mal schreiben, dass sie pünktlich im Bett war? Egal: Gegen 19:00 Uhr im Bett.
  • Kurz nach 20:00 Uhr mit lautem Schreien wach geworden. Sie ließ sich aber sehr schnell beruhigen.
  • Gegen 23:30 Uhr mit leichtem quengeln wach geworden … auch hier ließ sie sich schnell beruhigen.
  • Ca. 02:30 Uhr wiederum wach geworden … diesmal ließ sie sich aber nicht richtig beruhigen. Immer wenn wir dachten "Jetzt ist sie wieder eingeschlafen." kam sie gleich wieder. Letztendlich haben wir sie zu uns ins Bett geholt, weil das "Beruhigen" an ihrem Bett doch ganz schön schlaucht. Aber: Sie kam nicht zur Ruhe.
  • Ca. 03:30 Uhr … also 1 Stunde später … gab es keine Besserung. Die großen Fragen die im Raum standen: "Ist das Hunger? Sollen wir ihr die Flasche geben?". Die Flasche geben wollten wir nicht. Klar, im Grunde sieht das Prinzip dieses Projektes vor, die Menge der Nachtflasche Stückchenweise zu reduzieren … aber Xeni selbst hatte die letzten beiden Nächte entschieden, das sie keine mehr bräuchte. Also gaben wir ihr ja auch keine … jetzt damit wieder anzufangen wäre ein Fehler. Und die Alternative? Wir haben ihr etwas Tee gegeben … denn Durst haben wir Erwachsene ja auch manchmal des Nächtens. Sie hat auch gleich losgesüffelt … und die Flasche dabei sogar selbst festgehalten … so fest sie konnte (sollten wir ihr ab jetzt ne Flasche nebens Bett stellen zum Selbst bedienen? :wink: ). Irgendwann konnte ich die Flasche dann wieder in Empfang nehmen … und Xeni war scheinbar glücklich. Sie meckerte zwar dann noch etwas rum, aber eher leise. Irgendwann ist sie dann auch darüber hinaus eingeschlafen.
  • 05:51 Uhr … Xenia schläft immer noch :o . Aber es dauerte keine 2 Minuten und auch sie wurde wach 8) .

Tja, das war dann doch mal ne Nacht mit etwas weniger Schlaf. Aber auch hier kam keine Nahrung zum Einsatz. Wir werden jetzt immer ne Flasche Tee da haben um ggf. mit “etwas” Tee reagieren zu können.

Nach vom Samstag, 24.04., zum Sonntag

*gäähhn*

  • Nun ja, 19:00 Uhr Bettzeit eben :) .
  • Ich kann mich gar nicht mehr genau erinnern, aber Xenia meldete sich sehr oft, wobei sie Nachts sich nur sehr schwer beruhigen ließ. Mir schwirren im Kopf Zeiten rum wie: 20:50 Uhr, 23:30 Uhr, 00:30 Uhr, 02:30 Uhr. Einmal haben wir ihr zwischendurch Tee angeboten, den wollte sie aber diesmal nicht.
    Keine Ahnung wann, aber irgendwie ist Xeni dann doch eingeschlafen und ist dann ca. 05:30 Uhr aufgewacht.

Alles in allem eine recht bescheidenen Nacht.

Ich werde die Berichterstattung hier auch erst mal stoppen bis wir mal nen paar Nächte haben, die wirklich so gelaufen sind, wie wir uns das erhoffen.

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Projekt ‘Wegfall Nachtflasche’

22. Mai 2008 Schmidtie 3 Kommentare

Wir haben nun das Projekt “Wegfall der Nachtflasche” begonnen … genauer gesagt, bereits in der Nacht vom Montag zum Dienstag.

Ganz konkret läuft das so ab, dass die Flüssigkeitsmenge der Nachtflasche von Tag zu Tag reduziert wird. Der Körper von Xenia soll sich dadurch daran gewöhnen das es nachts nichts mehr gibt. Sollte sie nach der Flasche aber noch das Bedürfnis haben, so würde der Schnuller als Ersatz herhalten müssen.

Einhergehend mit diesem Projekt stand aber auch eine generelle Umstellung der Mahlzeiten und deren Verabreichungszeiten an … den bisher hat sie zu 07:30 Uhr ihre Morgenflasche bekommen. Ohne Nachtflasche würden zwischen Abendbrei und Morgenflasche 13 Stunden liegen.

Also sieht unser Plan derzeit so aus:

  • 06:00 Uhr – HA1 Milchflasche … reduziert auf 200ml im ersten Schritt und dann auf 180ml im zweiten,
  • ca. 09:00 Uhr – Obstbrei … normal 100g derzeit aber nur 50g,
  • gegen 11:30 Uhr – Mittagsbrei mit Gemüse, Fleisch und Beilage … volle Gläschengröße von 190g,
  • 15:30 Uhr – Obst-Getreide-Brei … 190g,
  • 18:30 Uhr – Milch-Getreide-Brei mal mit Gemüse mal mit Obst … auch 190g,
  • Nachts – eben die reduzierte Menge an HA1 Milch bis sie dann ganz weg fällt.

Wer sich jetzt wundert, warum die Morgenflasche als auch der vormittagliche Obstbrei reduziert wurde: Nun, ich finde unsere Kleine zu pummelig. Klar, das sieht bei Babys süß aus und meistens schaffen die Babys sich diesen “Speck” mit Beginn des mobilen Alters auch ab, allerdings liegt unsere Kleine mit ihrem Gewicht (derzeit 8,5kg) hart an der oberen Grenze der Gewichtskurve für Mädchen.

Vor allem möchte ich vermeiden, das zu viel Gewicht sie am “mobil-werden” hindert bzw. es ihr das erschwert wird. Außerdem habe ich das Gefühl, das unsere Kleine oftmals keine Grenze kennt und so lange alles isst, so lange noch was da ist. Gerade gestern hat sie abends ungewöhnlich viel Brei wieder ausgespuckt … und das, obwohl wir das Spucken so gut wie los sind. Das war für mich ein Zeichen, das ihr Magen zu voll war.

Da die Zeiten wischen die Mahlzeiten am Vormittag etwas kleiner sind, als die am Nachmittag, kann hier auch ein kleinere Menge gegeben werden. Wir werden das aber mit der KiÄ mal besprechen.

Bevor ich berichte, wie sich Xenia nun mit der Umstellung verhält, erst noch ein Zwischenthema: Schreien.

Ich weiß nicht. Irgendwie ist es komisch, aber seit Montag Abend macht unsere Kleine Abends und Nachts sorgen. Sie wacht plötzlich auf und schreit richtig lautstark.

Ich werde mal die letzten Nächte als Liste aufführen:

Nacht vom Montag, 19.05., zum Dienstag

  • Xenia wie immer zu 19:00 Uhr hingelegt.
  • Ca. 1 Stunden nach dem sie eingeschlafen ist wacht sie auf und quengelt leicht. Sie kann sich nicht selber beruhigen und braucht ihren Schnulli … dann ist wieder alles gut.
  • Gegen 21:00 Uhr wird sie nochmals wach und quengelt … auch hier hilft der Schnulli.
  • Zu so ziemlich genau Mitternacht schreit Xenia richtig laut los … und scheint sogar zu weinen.
    Sie lässt sich nicht beruhigen … auch nicht mit ihrem Nuckel. Für die Nachtflasche ist es eigentlich zu früh … die verlangt sie sonst zwischen 01:00 Uhr und 01:30 Uhr. Ich überlege ob ihr jetzt doch die hoffentlich bald kommenden Zähne zu schaffen machen und mache meinen Daumen unter kaltem Wasser etwas kühl und probiere ihr Zahnfleisch zu massieren. Das bringt leider nichts … sie schreit weiter.
    Ich eile in die Küche, mache ihre Flasche … die trinkt sie genüsslich aus und ist danach kurzzeitig ruhiger. Dann fängt sie wieder an zu schreien, lässt sich dann aber doch schnell beruhigen.
  • Die restliche Nacht hat sie im Ehebett geschlafen, denn so richtig ruhig war sie nicht.
  • Der Tag verläuft hingegen normal.

Nacht vom Dienstag, 20.05., zum Mittwoch

  • Xenia wurde wie immer zu Bett gebracht.
  • Auch diesen Abend müssen wir so ca. 2mal zu ihr ans Bett um sie zu beruhigen, da sie leicht quengelte und es nicht schaffte alleine wieder einzuschlafen.
  • Wieder zu Mitternacht schreit sie uns aus dem Schlaf. Diesmal ist deutlich ein bockiger Unterton zu hören … Tränen fließen keine.
    Also Nachtflasche gemacht, austrinken lassen, danach noch etwas gekuschelt und das war es.
  • Sie hat die restliche Nacht in ihrem Bettchen ohne weitere Vorkommnisse geschlafen.
  • Der Tag verlief normal.

Ich habe mich gefragt, was wieder mal Ursache sein kann, das Xeni nach dem “Zu-Bett-Gehen” immer wieder aufwacht und es nicht schafft wieder einzuschlafen. Noch vor einigen Wochen war das Babyfon schuld … aber jetzt? Ich vermutete Die Lautstärke draußen und das doch helle Zimmer zu dieser Zeit.

Nacht vom Mittwoch, 21.05., zum Donnerstag

  • Da Xenia einen ausgiebigen Mittagsschlaf und dafür nachmittags nicht geschlafen hatte, war sie bereits früh müde. Das Abendbrot hatte ich vorgezogen, letztendlich war Xenia dann aber zu 18:45 Uhr im Bett … und schlief recht flott ein. Ich hatte das Fenster mal zugelassen und dafür ihren Schlafsack offen. Mal sehen ob es an dem krach draußen lag.
  • Bis ca. 22:15 musste ich 4mal!! zu ihr, da sie immer wieder wach geworden ist (zum Teil mit Augen offen). Krach schloss ich erst mal aus. Doch die Helligkeit?
  • Wir sind dann gegen 22:30 Uhr ins Bett … bzw. wollten wir das. Jedoch war das eine schwierige Aufgabe, denn Xenia fing plötzlich an richtig laut zu brüllen. Es gab keinen Krach und keinen anderen Hinweis, was sie hätte aufschrecken lassen können. Sie lies sich diesmal anfänglich gar nicht beruhigen … weder mit Kuscheln im Arm, leichtem Schaukeln, einem leisen Einschlaflied, meiner Stimme, dem Schnulli … irgendwie half gar nichts. Hunger konnte das nicht sein. Sie hatte auch geweint.
    Ich weiß gar nicht mehr wie, aber irgendwann wurde sie wieder ruhig … war aber hell wach. Wir haben sie dann zu uns ins Bett genommen … wo sie erst mal anfing zu brabbeln. Keine Ahnung wann wir alle endlich eingeschlafen sind.
  • ca. 02:30 Uhr … Xenia wird kurz wach. Ich gebe ihr gleich ihren Schnulli. Meine Frau fragte, ob sie die Nachtflasche machen sollte … ich verneinte, denn Xenia war mit Nuckel wieder richtig ruhig.
  • Wir sind alle zwischen halb und um 6 aufgestanden … ganz ohne Nachtflasche und weiterer Schreiaktionen.

Tja, und was sind das nun für Schreikrämpfe? Wir wissen es nicht. Tagsüber ist alles in Ordnung … sie macht keinerlei Anzeichen das sie krank sein würde o.ä. Kann es sein, das sie einfach mal wach wird und sich alleine fühlt? Wenn sie bei uns liegt, merkt und sieht sie ja “da sind Mami und Papi”. Mhhh. Naja, wir müssen das beobachten … auch, ob die fehlenden Flasche heute Nacht wieder mal nur ein einmaliges Ereignis war.

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Muffin

Ich liebe Muffins :kiss: !! Aber auch nicht von überall. Ich muss zugeben, das mir bisher die selbst gebackenen (egal ob von meiner Frau oder Freunden etc.) nicht soooo gut gefallen haben (Bitte nicht hauen!! Geschmeckt haben sie alle, aber es geht halt auch besser :wink: ). Am liebsten esse ich die Schokomuffins von der Steinecke Bäckerei. Sie sind a) groß und b) ordentlich fluffig und eben c) mega lecker *mjam*. Nur gibt es die leider zu selten bzw. scheint es sie immer dann nicht zu geben, wenn ich mal in der Nähe einer Filiale bin. Eher selten habe ich das Glück mal welche zu erwischen … so wie gestern. Hab gleich 2 mitgenommen (NEIN!! Nicht beide für mich!! Auch meine Frau “durfte” einen essen :D ). Die haben wir heute morgen “gefrühstückt”. Und da Xeni, die zu diesem Zeitpunkt auf meinem Arm war, sehr neidisch geschaut hat, habe ich sie mal kosten lassen … großer Fehler!!!

Erst habe ich den halbe Muffin ihr mal so vor den Mund gehalten … sie hat ganz zaghaft dran gezuscht. Als ich ihn etwas entfernte um zu schauen, ob sie tatsächlich was abbekommen hat, hat sie kurz geschaut, ihren Arm hochgerissen und mit aller Kraft die sie hatte sich den Muffin wieder zum Mund gedrückt und genüsslich weiter gezuscht. Ich dachte schon, sie ißt den jetzt auf :wink: . Das Spiel haben wir ein paar Mal wiederholt … und sie hat sich den Muffin immer wieder (und auch mit mehr Kraft) rangezogen. Irgendwann hab ich dann meine Frau gebeten mir die Kleine mal abzunehmen, denn a) ihr Mund war total verkrümelt (bzw. vermatscht, denn die Krümel waren ja allesamt schön feucht) und es sind etliche Krümel runter gefallen. Ich hatte mittlerweile in einem Meer aus halb zermanschten Muffinkrümel gessesen.

Sie hatte noch kurz etwas Tee zum runter spühlen bekommen … und dann dachten wir, alles sei in Ordnung … aber Xenia fing an rumzumeckern. Oh Oh, was habe ich da angerichtet.

Ich denke aber, das es gar nicht mal um den Muffin selbst ging. Es ist so, das Xenia immer pünktlich zu halb 8 ihr Frühstück bekommt. Heute sind wir ca. halb 6 aufgestanden (Xenia war schon wach) und auch wenn manchmal so eine Zeitspanne zwischen Aufstehen und Frühstück liegt, so wartet sie meist ganz lieb und spielt auf ihrer Decke bis die Zeit ran ist. Ja, aber heute hatte sie ja deutlich vor halb 8 schon mal was kosten und trinken dürfen … jetzt wollte sie natürlich mehr.

Das sind dann immer so Situationen wo ich überlege “Was machste denn da jetzt?”. Schon die Flasche geben, damit sie satt und zufrieden ist, damit aber den gesamten Zeitplan durcheinander bringen (Stichwort: feste Mahlzeit-Zeiten), oder hart bleiben und sie versuchen abzulenken? Wir haben letzteres gemacht, so sehr das im Herzen auch weh tut, wenn sie so traurig schaut und rummeckert. Sie hat dafür ne ordentliche Menge Tee bekommen und auch getrunken.

Mit dem Muffin war es jetzt das dritte Nicht-Brei-Lebensmittel was sie kosten durfte. Mit Banane bei meiner Schwester hatten wir mal angefangen (ein kleines zermanschtes Stück). Ihr Gesichtsausdruck war herrlich … so halb zusammengekniffene Augen und eine gerümpfte Nase, da sie Nahrung in einer derartigen Konsistens ja noch nicht kannte. Daheim hatte ich ihr eines Abens mal nen Stück Brot angeboten … auch hier wusste sie zuerst nicht so recht, hat es aber auch nicht abgelehnt.

Ach ja: Fotos von der verkrümelten Xenia haben wir nicht, aber ein kurzes Video. Daher kann ich hier keine Fotos zur Verfügung stellen.

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